Donnerstag, 12. Dezember 2013

Die Kinderküche macht Jahresabschluss-Inventur - Alles muss raus!

Ist es wirklich schon wieder Dezember? Meine Güte, wie die Zeit vergeht. Und dabei war doch gerade erst Sommerferien ...
Aber der Kalender zeigt mir deutlich: Das Jahr neigt sich dem Ende. Und wie an jedem Jahresende wird auch in der Kinderküche eine Jahresinventur durchgeführt, mal wieder ordentlich hinter den Töpfen geputzt und natürlich ausgemistet, geräumt und neu dekoriert. Ordnung muss schließlich sein.



Es war ein tolles Jahr - voller Schnappworte und Kichererbsen, voller Überraschungen und mit jeder Menge Unterhaltungsprogramm. Bei meinen Leserinnen und meinem einzigen Leser (hihi ... Martin, du bist gemeint!) möchte ich mich für dieses tolle Jahr bedanken: Danke, dass ihr mit mir gekichert und meine Kinderküche durch eure Beiträge bereichert habt. So weiß ich wenigstens, dass ich nicht nur für mein Ego schreibe, sondern vor allem für euch da draußen ;-)

Besonders viel Spaß hatte ich persönlich an Sunnys Schnapp-Wort-Aktion, bei welcher, mit Hilfe vieler Wortspenden, eine beträchtliche Summe für die Stiftung Kinderwürde zusammengetragen wurde und aus der die "Geschichte ohne Namen" erwuchs. Ich freue mich, dass ich meinen Teil dazu beitragen konnte.

Etwas eingeschlafen sind meine Kinderküchen-Rezepte. Das lag zum Einen daran, dass ich in 2013 unheimlich emsig an meinem Mutter-Kind-Kur-Ratgeber geschrieben habe und zum Anderen - daraus resultierend - viel weniger Experimente in der Küche ausprobieren konnte. Aber, der Ratgeber ist fertig und wird aller Voraussicht nach Anfang 2014 vom Fant-Verlag veröffentlicht. Dazu entstand parallel das Kur-Buch-Blog. Dort werde ich auch im nächsten Jahr etwas mehr Zeit verbringen - mindestens "20 Minuten für die Gesundheit" ;-)

So eine Jahresinventur ist aber auch die perfekte Gelegenheit, um Altlasten loszuwerden. Ich habe hier mal eine kleine Liste mit Dingen zusammengestellt, die ich in meiner Kinderküche gefunden habe und die ich bis zum Ende des Jahres noch an den Mann oder die Frau bringen möchte. Vielleicht interessiert sich ja der Eine oder Andere von Euch dafür.

  • 1 Exemplar meiner Kinderküchen-Klassiker "Knopfaugen und Schokokeks" in Buchform
 
  • 1 Glas meiner selbst gemachten Apfel-Pflaumen-Marzipan-Marmelade

  • 2 Holzstern-Teelichthalter, gebastelt von den Minimonsterchen

  • 1 Päckchen mit höchst selbst geernteten Blumensamen wunderschöner orange leuchtender Ringelblumen aus meinem Garten - garantiert BIO

  • 1 Yoga-DVD mit Eva Padberg und Kim-Young Ho, die ich als Rezensionsexemplar von fitnessraum.de bekommen, ausprobiert und für gut empfunden habe ;-)


Wer also beim Aufräumen der Kinderküche helfen möchte, schreibt einfach einen netten Kommentar in die Kommentarliste. Am besten schreibt ihr gleich dazu, was euch von meinem Kinderküchen-Krempel interessiert.
Da ich bis zum Ende des Jahres, also bis zum 31.12.2013 mit der Instandsetzung und Inventur in meiner Küche beschäftigt bin, dürft ihr auch bis zu dem Datum eure Kommentare loswerden. Ausgelost wird dann am 01.01.2014!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Achtung: Gewinnspiel kann süchtig machen ;-)


Nun bleibt mir nur noch eins: Ich wünsche euch allen eine schöne restliche Adventszeit, besinnliche Stunden unter dem Weihnachtsbaum und einen wunderbaren Jahresabschluss mit viel "KNALL, BUMM und PENG".

*Zieht sich jetzt die Gummihandschuhe an und fängt an zu räumen*

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Kichererbsen: Der Weihnachtsbaum ist eine Fälschung

In der Bienenstube wurde vor gar nicht allzu langer Zeit über das Thema "künstlicher Weihnachtsbaum - ja oder nein" disskutiert. Ich muss zugeben, ich wäre einem solchem Exemplar nicht unbedingt abgeneigt. Meine Minimonstermeute schon.

Da marschieren wir zwecks Weihnachtsdeko in den Baumarkt - ja, Baummarkt, nicht Weihnachtsdeko-Fachgeschäft und auch nicht per Mausklick in den Online-Shop - und dort begegnet uns ein künstliches Exemplar einer Tanne.




"Was ist das denn?", fragt das Mittelkind.
"Na, ein Weihnachtsbaum. Das siehst du doch", meint die Große.
"Das ist doch kein Weihnachtsbaum, das ist ne Fälschung. Der piekst nicht mal!"
"Naja", versuche ich einzulenken, "ich habe auch überlegt, ob wir uns vielleicht so eine Tanne zu Weihnachten ins Zimmer stellen."
"Bloß nicht!", protestiert mein Mittelmonster, "der ist ja aus Papier!"
"Brennt der dann ab?", fragt die Große erschrocken. Sie ist eben leicht zu beeindrucken. Das hat sie wohl von mir.
"Nein", versuche ich mein Argumentation zu bestärken, "der brennt nicht, aber er ist gut für die Umwelt. Sieh mal, wir können ihn jedes Jahr wieder verwenden und keine arme Tanne muss dann mehr für uns ihr Leben lassen."
"Die Weihnachtsbäume sterben?", jammert die Große.
Das Mittelmonster verdreht die Augen. Ich streichel ihr über die Wange.
"Die Bäume werden extra dafür gepflanzt, damit wir sie uns einmal im Jahr für zwei Wochen in die Wohnzimmer stellen können. Und danach sind sie vertrocknet. Das ist eben so. Aber", beruhige ich mein Kind, "sie erfüllen noch eine wichtige Aufgabe nach ihrem Tod: Sie werden zu Grünschnitt verarbeitet und so Leute wie unsere lieben Nachbarn aus Nummer 17 streuen sie sich dann in den Vorgarten."
"Hä?"
"Ist auch egal."
"Ich will keine Papiertanne", protestiert das Mittelmonster. "Ich will einen echten Baum."
"Das müssen wir nicht heute entscheiden." Suchend schaue ich mich nach meinem jüngsten Minimoster um. Er ist mal wieder verschwunden. Das ist eine Tatsache, die mich mittlerweile nicht mehr in Angst und Schrecken versetzt. Im Baummart ist er sicher. Schließlich sind hier vier Wände drumherum.
Wir finden ihn auf dem Außengelände des Marktes. Bei den echten Weihnachtsbäumen. Als er uns kommen sieht, zeigt er auf eine stattliche Zuckerhutfichte im Blumentopf.
"Können wir die haben?", fragt er mit engelsblauem Unschuldsblick.
"Das wäre eine Alternative", meine ich.
"Was ist eine 'Alternative'?", fragt er.
"Etwas besseres als die Papiertanne und trotzdem nah genug dran an einem echten Weihnachtsbaum. Außerdem können wir diesen dann im Frühling in den Vorgarten pflanzen."
Wir kaufen die Zuckerhutfichte. Die Weihnachtsdeko haben wir vergessen.

Montag, 9. Dezember 2013

Die Feierliche Ziehung der Gewinner vom Adventsgewinnspiel

So, ihr Lieben, das Adventsgewinnspiel ist vorbei und mit ihm die Chance auf eine der drei vom fitnessraum.de gesponsorten DVDs. Leider war die Teilnahme etwas dürftig, was aber die Chance des Einzelnen auf 2:1 erhöhte.






Meine drei Weihnachtsengel waren heute morgen noch auf Kindergarten und Grundschule verteilt, so dass ich auf den Göttergatten zurückgreifen musste, der dieser Aufgabe aber mit Freude nachgekommen ist. Immerhin stehen dann drei Pakete weniger im Büro herum und stören die geheiligte Ordnung.

Und hier kommen nun die drei glücklichen Gewinner:





Ihr bekommt demnächst ein Päckchen von mir :-) - Herzlichen Glückwunsch!

Schnapp-Wort #49: U, V, W, X, Y, Z wie unglaubliche Vorkommnisse werden x-fach zugerufen


Auch wenn mich mein kaputter, schmerzender Arm umbringt, Woche #49 der Aktion Schnapp-Wort steht ganz im Zeichen des Unglaublichen. Und weil es die letzte Woche der Aktion ist, habe ich mal alle übriggebliebenen Buchstanden für mein Wortbild ausgesucht (das Y habe ich mal unterschlagen, den die Leute aus Nazareth waren weder Yuppies noch Yaks und Yoga kannten die sicherlich auch noch nicht ;-) ):



U wie unglaubliche Vorkommnisse werden x-fach zugerufen

Wer hat die junge Frau auf dem Bild erkannt? Richtig. Der guten Maria aus Nazareth erscheint ein Engel, der ihr verkündet, dass sie schwanger werden wird und das wohl wichtigsten Baby der damaligen Zeit zur Welt bringen würde. So wichtig, dass wir seine Geburt auch 2000 Jahre später (mittlerweile in etwas abgewandelter Form) feiern, uns gegenseitig beschenken und uns symbolisch für die Geburt des Retters, die Lichterketten in die Fensterscheiben hängen.
Ihr denkt, das ist unglaublich? Das hat Maria bestimmt auch gedacht. Und der Joseph erst.

Viel Spaß mit dem Wort, liebe Sunny!

Samstag, 7. Dezember 2013

Auf der Suche nach Herrn Weihnachtsfreude


Ihr sucht Herrn Weihnachtsfeude? Tja, der ist hier bei mir! Hat sich in den Zimmern der Minimonster eingerichtet, bastelt mit ihnen Tannenbaumschmuck aus Salzteig, backt Plätzchen und begleitet die Meute von einer Weihnachtsfeier zur nächsten. Herr Weihnachtsfreude fühlt sich - so mag man glauben - in Gesellschaft von Kindern besonders wohl. Das liegt zum Einen daran, dass den lieben Kleinen der übervolle mütterliche Terminkalender sowas von Wurscht ist und sie sich wie Bolle auf das Fest der Feste freuen. 
 
 
Herr Weihnachtsfreude ist es bestimmt leid, sich zwischen die letzten Zahnartztermine des Jahres, diverse Bastelaktionen im Kindergarten und hektischen Geschenkeeinkäufen zu quetschen, dass er die Gesellschaft von Kindern so viel mehr schätzt.
 
Ich werde dem Herrn heute einen Kinderpunsch anbieten und mit weihnachtlicher Musik besänftigen. Vielleicht lässt er sich dann auch mal beim Göttergatten und mir auf dem Sofa nieder, statt abends die Kinder vom Schlafen abzuhalten.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Kichererbsen: Wozu rote Ampeln gut sind



Kennen Sie das: sie stehen unter Strom, weil ein wichtiger Termin ansteht und auf der Hauptstraße werden Markierungsarbeiten vorgenommen, weshalb im Feierabendverkehr nur eine Fahrspur bereit steht? Nichts geht voran – außer vielleicht ihr Puls. Warum hält sich die Straßenwacht auch nie an den mütterlichen Terminkalender?

Richtig Spaß macht so ein unfreiwilliger Stopp besonders dann, wenn die Minimonster johlend mit im Auto sitzen. So wie heute.

Mal wieder zu spät dran, biege ich rasant auf die Hauptstraße. Bevor ich das Unheil von Weitem erblicke, ist es zum Umlenken zu spät und wir sitzen gefangen zwischen dem hupenden Nachmittagsverkehr und einem an der Ampel liegen gebliebenen Lastkraftwagen.
Die Menge auf der Rückbank jubelt. Mamas Taxi im Stau – die Turnstunde rückt in weite Ferne. Die Kinder stört diese Tatsache weniger als mich.

Rote Ampeln empfinde ich grundsätzlich als sehr praktisch, auch wenn sie viel zu langsam vorbei gehen. Eine gute Gelegenheit sich an die Übungseinheiten der Rückbildungsgymnastik zu erinnern – die Mütter unter euch werden sich erinnern: Die Beckenbodenmuskulatur anspannen und halten, mit Kraft der Gedanken eine Murmel in langsamen Kreisbewegungen von unten nach oben rollen lassen und so ein Zeug. Und warum die Zeit der roten Ampel nicht nutzen, um den weit ausgeleierten Beckenboden wieder in Schwung zu bringen. Meine Hebamme hatte damals betont, dass sich dies auch positiv aufs Sexleben auswirken soll. Also übe ich an jeder Ampel. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Heute übe ich allerdings nicht. Heute steht neben meinem Familientaxi ein liegen gebliebener LKW und vor ihm wartet der Abschleppwagen auf seinen Einsatz. Ja, ja, so ein Spektakel bekommt man nicht jeden Tag geboten. Das denken die anderen Autofahrer sicher auch, wie sonst soll ich mir den immensen Rückstau erklären.

Meine Minimonstermeute staunt - die Rotphase der Ampel endet leider just in dem Moment, als der Brummer angeleint und auf den Schlepper gezogen wird. Aber wehe ich sitze nächste Woche wieder allein im Auto und trainiere meine Beckenbodenmuskulatur: dann dauert die Phase mindestens doppelt so lange wie heute. Mindestens.

Montag, 2. Dezember 2013

Türchen, Törchen und Kalenderblätter - Blogger-Adventskalender im Überblick

Hier ein Türchen, dort ein Törchen, hier eine Krimigeschichte, dort ein Gewinnspiel: Was sich alles hinter den Adventskalendern der einzelnen Blogger und Bloggerinnen versteckt, findet ihr am Besten selbst heraus.

Ich habe hier einige interessante, tolle und überaus lesenswerte Adventskalender gefunden und hier für euch zusammen gestellt.

1. Adventskalender von Windeln.de: Hier gibt es hinter jedem Türchen tolle Preise zu gewinnen - vom Stokke Tripp Trapp Stuhl bis hin zu einem Jahresvorrat an Windeln.

2. Adventskalender der Autorin Katy Buchholz: Rezepte, Lieder - eben alles, was uns das Warten auf die Weihnachtszeit verkürzt

3. Jeden Tag eine kleine Überraschung gibt es im Adventskalender der Weihnachtsbloggerei.

4. Kriminell geht es im Krimi-Adventskalender der Crimelady zu. Hier gibt es jeden Tag ein Schmankel mit Inspektor Finch

5. Im Blog der Autorin Miriam H. Hüberli gibt es im Advent jeden Tag ein Törchen im Plampi Adventskalender zu bestaunen. Wer Plampi ist? Schaut einfach selbst nach.

6. Wer statt Schokolade lieber ein herzhaftes Rätsel bevorzugt, ist beim Doc und seinem Adventskalender genau an der richtigen Adresse. Das Lösungswort wird dann am 24.12 zusammengewürfelt.

7. Bei der Berlinmittemom gibt es in diesem Jahr den etwas anderen Adventskalender: Christmas Challange of Thankfulness

8. Auf Facebook startete am 1. Dezember der eBook-Adventskalender: Jeden Tag gibt es eBooks zum Preis von 0,99€ - Schaut mal rein, vielleicht ist etwas für euch dabei.

Schnapp-Wort #48: T wie transportieren

Oha, das Jahresende naht und damit auch Sunnys Schnapp-Wort Aktion. Aber noch haben wir vier Wochen Zeit und die wollen wir nutzen, um kreativ zu werden. In der Woche #48 dreht es sich bei mir um den Buchstaben T.

T wie transportieren

Dieses Buchstaben-Bild habe ich letztes Wochenende in Hamburg auf der Mönckebergstraße geschossen. Bin quasi fast über diesen Mini-Transporter gestolpert und das, obwohl ich selbst nur ein laufender Meter bin! Niedlich ist er, oder nicht? Obwohl ich mir kaum vorstellen mag, was darin zu transportieren wäre. Vielleicht ist der kleine Kerl auch nur Deko. So wie sich andere Leute Skulpturen oder Gartenzwerge (hihi) in das heimische Beet pflanzen, passt dieser Mini-Transporter als Straßendekoration hervorragend in Hamburgs Einskaufsstraße Nummer eins.

Ich hoffe, das Wort ist noch nicht vorhanden.

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