Freitag, 30. März 2012

J wie jonglieren mit den wichtigsten Daten meiner Reise mit der Deutschen Bahn

Gut, eigentlich wollte ich mir das J ja für den Samstag aufbewahren, aber ich bin so aufgeregt, weil ich gerade noch mal ein paar Daten bekommen habe, die mit meiner Deutschlandreise zusammen hängen. Nun, und weil ich das gern mit ALLEN Menschen teilen möchte (DA SCHREIT SIE WIEDER NACH AUFMERKSAMKEIT) jongliere ich hier mal eben mit den wichtigsten Daten.

ALSO:
Der reguläre Preis für eine Fahrt quer durch Deutschland auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken der Republik liegt (oder lag am Tag der Buchung) bei 376 Euro. Das ist schon eine Hausnummer und wer so etwas vorhat, sollte im Vorfeld ein bisschen sparen. Aber, da ich aus Recherchegründen einen Tag mit der Deutschen Bahn unterwegs bin, hab ich natürlich einen SUPER-SUPER-SONDERPreis gezahlt. Ich nehme den ersten Zug, der morgens (also eigentlich mitten in der Nacht) von Dortmund abfährt und bin circa 2174 km später wieder am Ausgangsort. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 122,36 km/h! (man beachte bitte die 0,36 km/h am Ende!!!) und auf zwei Strecken fährt der Zug mit Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h.

UND falls es irgendjemanden interessiert - hier der abgekürzte Fahrplan:

03:35 Uhr Dortmund - Hamm (Westf) - Münster - Osnabrück - Diepholz - Bremen - Hamburg-Harburg - Hamburg
  • Umsteigezeit 15 Minuten
Hamburg - Berlin-Spandau
  • Umsteigezeit 30 Minuten 
Berlin-Spandau - Hannover
  • Umsteigezeit 13 Minuten
Hannover - Göttingen - Kassel-Wilhelmshöhe
  • Umsteigezeit 22 Minuten
Kassel-Wilhelmshöhe - Fulda - Würzburg - Nürnberg - München
  • Umsteigezeit 19 Minuten
München - München-Pasing - Augsburg - Ulm - Stuttgart
  • Umsteigezeit 4 Minuten
Stuttgart - Mannheim - Frankfurt(Flughafen) - Fernbahnhof - Siegburg/ Bonn - Köln - Düsseldorf - Duisburg - Essen - Bochum - Dortmund 21:21 Uhr

I wie irrewerden oder Wo ist meine Zeit?

Wenn ich nicht schon durch ärztlich bestätigtes Zertifikat, Urkunde und Auszeichnung wüßte, dass ich irre bin, dann wäre nun der beste Zeitpunkt, dieses noch mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

In einer Zeit, in der sich die Uhr schneller dreht, als das 43 Meter hohe Kettenkarussel auf der Cranger Kirmes, kann man vor lauter Informationsbelastung kaum noch atmen. Wenn ich sehe, wie schnell alles geht, habe ich den Eindruck, ich würde ständig im Stehen schlafen. Da schaut man mal einen Tag nicht ins Internet und schon ist man nicht mehr up-to-date! Meine Güte, wo soll das denn noch hinführen? Ich bin ja schon halbwegs überfordert, wenn ich versuche alle interessanten Links und Beiträge meiner vielgeschätzten Kollegen (und ich bin mal frech und nenne sie einfach so!) zu lesen oder wenigstens zu überfliegen. Da geht ja schon fast ein halber Vormittag drauf...

Wie soll ich denn dann noch meine eigenen verrückten Ideen in einen brauchbaren und für die Nachwelt halbwegs lesbaren Zustand bringen? Grrrr... Ich brauche Zeit! Vielleicht kann jemand mit mir ein Tauschgeschäft eingehen. Es gibt doch sicher genügend Menschen, die sich den ganzen langen Tag langweilen und nicht wissen, was sie vor lauter Nichtstun anstellen sollen...

Für Vorschläge bin ich immer zu haben!

Donnerstag, 29. März 2012

H wie herumgondeln oder In 16 Stunden quer durch Deutschland

Nächste Woche geht es los! Nennen wir es einfach mal "ein EXPERIMENT". Mit dem Zug werde ich und mein Bahnverrückter Nachbar einen Tag lang alle Schnellzugverbindungen Deutschlands abfahren. Gut, fragt sich der Normalsterbliche, wo liegt dabei der Sinn? Diese Frage will ich gern beantworten mit den Worten: Es gibt KEINEN, aber auch WIRKLICH KEINEN Sinn dahinter!
Da treffen sich einfach zwei Bekloppte, die Montag morgen um 3:30 Uhr vom Dortmunder Bahnhof losfahren, um nach Hamburg, von Hamburg nach Berlin, dann nach Hannover über Kassel, Fulda, Nürnberg, München, Stuttgart, Frankfurt, Köln wieder zurück nach Dortmund zu fahren...

Über den Verlauf dieses Experimentes werde ich natürlich ausführlich berichten. Ich bin eigentlich nur gespannt, ob wir in jeder Stadt unseren Anschlusszug bekommen, ob die Bahn streikt oder irgendwo ein lila Elefant auf der Oberleitung hockt.

Ansonsten werde ich in jeder wichtigen Stadt mal eben grüßend aus dem Fenster winken...




Donnerstag, 22. März 2012

G wie gehen oder Wie man sich sonst noch fortbewegen kann

Gut, ich gebe es zu: Mein Wortschatz ist in den letzten Jahren ein wenig eingerostet! Deshalb nehme ich mir gern das, von meinem Iserlohner Lieblingsautor Andreas, empfohlene Buch -A.M. Textor "Sag es treffender"- zur Hand, um nicht immer die selben Worte zu benutzen. Das hilft ungemein! Meine Auswahl an Worten hat sich bisher auf wenige Bereiche beschränkt und reichte von "Nein, das kann man nicht essen" bis "Komm da runter, das ist gefährlich!" Hochphilosophische Gespräche mit Kleinkindern halten sich in überschaubaren Grenzen und auch mit den Müttern auf dem Spielplatz drehen sich die Gesspräche doch hauptsächlich um Kinderkrankheiten, über den Windelinhalt der Kleinen oder über die tolle Entwicklung der Sprösslinge.
Doch, um einen mehr oder weniger anspruchsvollen Text zu verfassen, braucht es mehr als einen Kleinkinderwortschatz bestehend aus 100 Vokabeln. Deshalb werde ich mich heute mal etwas ausführlicher mit dem Begriff gehen beschäftigen. Der Begriff ist bei uns sehr dehnbar...

  • Wenn ich beispielsweise meinen Kindern sage: "Wir gehen auf den Spielplatz", hat das Wort gehen bei meiner Bande nicht die gleiche Bedeutung, wie für mich. Während ich gehen mit einem normalen Schritttempo in Verbindung setze, wird bei meiner Großen daraus rennen, bei meinem Mittleren schleichen und der Kleinste zuckelt mit zehn Meter Abstand hinter uns her.

  • Müssen wir schnell irgendwo hin gehen, dann trödelt der eine, während der andere vor sich hin trottet und die Dritte durch die Gegend tänzelt, nur nicht in die Richtung, die ich vorgebe.

  • Geht es ins Bett, dann stampft einer die Treppen hinauf, ein anderer bummelt und der Nächste eilt schnellstmöglich, weil er sein Bett über alles liebt.

  • Das Wort gehen ist so vielseitig - selbst bei mir. Manchmal flaniere ich durch die Stadt, manchmal marschiere ich und an Tagen, die mir besonders schwer fallen, latsche ich auch schon mal gern.

Und weil gehen ursprünglich etwas mit Fortbewegung zu tun hat, werde ich mir jetzt mal die Füße vertreten und ein wenig durch die Stadt bummeln, bis mir die Füße weh tun und ich wieder nach Hause hinken muss...

Montag, 19. März 2012

F wie folgen oder wie wichtig die Leser eines Bloggers sind

Bloggen macht Spaß! Das habe ich gemerkt, als ich meinen ersten Eintrag geposted habe. Seit dem sind etwas über zwei Jahre vergangen und hunderte Blogeinträge entstanden. Seit Anfang des Jahres betreibe ich meinen Blog allerdings regelmäßig, habe diverse Veränderungen vorgenommen und die Adresse gewechselt. Irgendwie ist meine Kinderküche noch immer die Alte, doch irgendwie auch nicht. Mit einer dicken Träne im Auge denke ich an die 10.000 Seitenaufrufe zurück, die sich auf meiner alten Kinderküche angesammelt haben und blicke nun wachsam auf die kleinen Fortschritte in der neuen KÜCHE! 

Der beste Blog taugt nichts, wenn er nicht gelesen wird. Und jeder, der in igend einer Weise auf den öffentlichen Plattformen sein persönliches Zeugnis ablegt, will gelesen werden. Ich bin da keine Ausnahme. Natürlich will ich, dass der Krempel, den ich hier schreibe auch zur Kenntnis genommen wird! Und weil ich selber gern in anderen Blogs lese, bin ich auf einen interessanten Link gestoßen. Er führte mich zu einer Seite eines gewissen Andreas Wegermann, der auf seiner Seite ein schickes Angebot für Blogger aller Art anbietet. Mit der Abgabe eines Kommentars von 170 Wörtern auf seiner Seite gibt es einen Backlink. Die Idee, dass sich Blogger untereinander vernetzen und so zu mehr Lesern gelangen ist eigentlich ganz nett. Ich habs mal ausprobiert - was hab ich zu verlieren? 

Wer es auch ausprobieren mag, hier ist der Link zur Seite von ihm.



E wie erleben oder wie das Basketballspiel der Iserlohn Kangaroos gestern mit einem Sieg endete

Als sonntäglichen Familenausflug haben wir uns gestern in der vollbesetzten neuen Sporthalle am Hemberg das Basketballspiel der NOMA Iserlohn Kangaroos gegen den SG BG Bonn-MTuS angesehen. Ich mag Basketballspiele der 1. Regionalliga - vor allem, mit Iserlohner Beteiligung!  Denn unsere halbe Nachbarschaft spielt mit im Team. Da ich allerdings vom Basketball genauso viel Ahnung, wie vom Eishockey habe, lasse ich einfach ein paar Bilder sprechen...

Jumpy, das Maskottchen der NOMA Iserlohn begrüßt die Kinder im Publikum.

Der Kampf um den Korb beginnt etwas schleppend... 




... aber bald haben sich die Iserlohner (die WEIßEN) eingeworfen.

Eine sportliche Fußballeinlage, damit die 4x10 Minuten nicht langweilig werden.
Der Block steht: Die BLAUEN haben keine Chance!
Zwischendurch flitzt Jumpy... (und schwitzt sich wahrscheinlich halb tot in seinem albernen Kostüm!)
Der Kampf um den Sieg geht auch nach der Halbzeitpause weiter... manchmal punkten auch die Bonner...
... aber die NOMA hat eindeutig die bessere Trefferquote.


 
Das Endergebnis kann sich doch sehen lassen!!! Verdienter Sieg der NOMA Iserlohn Kangaroos, die damit auf dem 3. Platz der Regionalliga stehen.






Freitag, 16. März 2012

D wie denken oder "Ich und mein Garten"

Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen vom Himmel gefallen, kann ich nur noch an meinen Garten denken. Alle Ideen und Texteinfälle verschwimmen vor meinem inneren Auge und formieren sich neu. Bereits am Morgen kann ich nur noch an Unkraut und an dessen Vernichtung denken. Während ich Kaffee trinkend auf der Terasse sitze, plane ich schon, was wann und wo eingesät, eingepflanzt oder verschönert werden soll...


Frühling ist in der Tat eine großartige Sache und wunderbar eingefädelt vom "Chef"... Auf seine guten Ideen kann man sich echt verlassen!!!

Montag, 12. März 2012

C wie chillen oder wie unser Lieblings-Muffin-Rezept zu einem Kuchen wurde

So ein Sonntag ist wie geschaffen zum Chillen. Ein freier Tag, um die Beine hochzulegen und auszuspannen. Ein Tag für die Familie. Allerdings schreckt der Gedanke an einen ausgiebigen Sonntagsspaziergang bei einem Blick in die milchig weiße Suppe draußen vor dem Fenster mehr als  ab. Machen wir es uns halt drinnen gemütlich!

Und was gehört zu einem gemütlichen Sonntagnachmittag? Kuchen, natürlich!

Da ich aber mehr schlecht als recht backe, kommt der Gedanke an einen Kuchen, dem eines Spaziergangs im Regen gleich. Das einzige Rezept, was ich mittlerweile auswendig kann, weil es zu jedem Kindergeburtstag im Gebrauch ist, ist das Lieblings-Muffin-Rezept unserer Kinder - Apfel-Muffins. Aber weil Sonntag ist, der Tag, an dem Arbeit verboten und Ausruhen an oberster Stelle steht, habe ich keine Lust, vierundzwanzig Muffinförmchen mit Teig zu befüllen. Kurzerhand wurde der Teig zum Kuchen - genauso lecker, nur viel, viel schneller!!!

Und hier das Rezept für den Apfel-Muffin-Kuchen:

  • 500 Gramm Äpfel (klein geschnitten)
  • 500 Gramm Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Esslöffel Natron
  • 200 Gramm Zucker
  • 2 Eier
  • 500 Gramm Jogurt
  • 160 ml Öl

Alle Zutaten miteinander verrühren und zum Schluss die Äpfel unterheben. Die Masse auf einem Kuchenblech verstreichen und etwa eine Stunde bei 180°C im Backofen backen lassen.

Ich hätte gern noch ein Foto von meinem Kunstwerk gemacht, aber es war schneller aufgegessen, als ich meine Kamera hervorholen konnte...


Freitag, 9. März 2012

B wie basteln mit den Kindern

Bei Familien mit Kindern ist im Grunde das ganze Jahr über Bastelsaison. Lediglich die Themen ändern sich von Jahreszeit zu Jahreszeit. Und weil nun der Frühling vor der Tür steht, wird natürlich auch wieder fleißig gebastelt. Die Kinderzimmerfenster erblühen in bunten Farben und kleine Hasen hüppeln bereits voll beladen mit Eiern durch die Wohnung.


Denn Frühlingszeit ist auch gleichzeitig die Einleitung des Osterfestes - jedenfalls bei unseren Kindern. Der Weihnachtsmann ist kaum in den verdienten Sommerurlaub geschickt worden, da wird schon der Osterhase sehnlichst erwartet. Und damit er auch genug Geschenke da lässt, brauchen die Kids vorsichtshalber ein paar selbst gebastelte Osternester.

Und damit sich die Hasen nicht einsam fühlen, bekommen sie noch ein paar Freunde in Form von Osterlämmern dazu

Donnerstag, 8. März 2012

A wie austoben bei "Wirtz" in der Zeche Bochum

Liebe Kinderküchen-Fangemeinde...

Gestern war ich auf einem Konzert in der "Zeche" in Bochum und da konnte ich mich mal so richtig austoben!!! Es war grandios... In einer netten, heimeligen Umgebung spielte die Gruppe "Wirtz" hinter Frontmann Daniel Wirtz die "Akustic Voodoo Tour II", ehemals Frontmann und Songwriter von Sub7even. Und die Stimmung war RIESIG!!! Die Halle beim Auftritt der Band, wie Dortmund bei der Meisterfeier. Das lag sicher auch ein wenig an der Vorgruppe "Crutch", die mit ihren rockigen Songs den Massen anheizten.
Ansonsten war es einfach richtig, richtig voll und geil. Und es war alles dabei: Stagediver, ein super songsicheres Gesangspublikum, eine Band, die Vollgas gegeben hat und ein irres Publikum, was bei jeder sich bietenden Gelegenheit voll abgetanzt hat... Wenig Baladen, dafür umso mehr Power!!!

Nach einem Wirtz-Konzert ist vor einem Wirtz-Konzert... deshalb: BLEIB FREI...

Und weil es so schön war, kommt hier mein Highlight des gestrigen Abends:



Mittwoch, 7. März 2012

Runde 2 wird eingeläutet

Es ist vollbracht! Das Kinderküchen-ABC hat es durch die ersten 26 Buchstaben geschafft. Nun hatte ich mir das Alphabet eigentlich als Jahresziel vorgenommen und bin erstaunt, dass es erst März ist... Gut, geht es eben in die zweite Runde, passende Wörter gibt es ja genug!

Einen Unterschied wird es allerdings geben: Es wird sich diesmal alles um Verben drehen!

Dienstag, 6. März 2012

Z wie Zweitname

Auf der Fahrt im Bus unterhielten sich zwei Halbstarke über den am Freitag stattfindenden "Tag des Zweitnamens" und rollten sich ab über die Anhängsel ihrer Eltern (Waltraut und Gisela). Nun, es gibt den speziellen "Tag des Kusses", den "Tag des Bieres", den "Tag des Zweithaares" warum also nicht einen speziellen Tag für den Zweitnamen.

Da ich selber stolze Besitzerin eines Zweitnamens bin, habe ich zu Hause gleich mal nachgeschaut, welche Vorteile so ein Gedenktag für mich hätte. Vielleicht bekämen Frauen mit Zweitnamen an diesem Tag zwei Schuhe zum Preis von einem, oder einmal Haareschneiden gratis beim Frisör? Aber ich habe auf Anhieb keine Infos darüber gefunden.

Als ich dann weiter suchte, wurde mir auch klar warum: Ist kein offizieller Feiertag der Deutschen! Dieser "Brauch" kommt natürlich (wie fast alle skurielen Dinge) aus Übersee. Dort wird in der ersten Märzwoche die "Feier deinen Namen"-Woche zelebriert, wobei der Tag des Zweitnamens nur ein Teil davon ist.

Gut, wir haben Halloween und den Weihnachtsmann aus den USA übernommen, warum dann auch nicht den Tag des Zweitnamens? Also ich und meine Kids werden ihn feiern! Mit Brause und Pommes frites...

Montag, 5. März 2012

Y wie Y-Chromosom stirbt nicht aus

Da habe ich mir doch schon eine Welt ausgemalt, in welcher die Frauen, neben den weiblichen Affen und Faultieren, als X-Chromosomenträgerinnen überleben und damit die MACHT über die Welt, was sag ich, über das ganze UNIVERSUM übernehmen  - und dann muss ich im Hamburger Abendblatt lesen, dass das Y-Chromosom doch nicht ausstirbt... Die Männer sind für die nächsten Millionen Jahren gerettet, haben Forscher des Fachblatts "Nature" herausgefunden.

Das Y-Chromosom sein zwar stark verkümmert (ähem... wundert uns Frauen das wohl???), würde sich aber nicht noch weiter zurückbilden. Naja, aus der Traum einer Welt ohne das grunzende, haarige und schnarchende Geschlecht...

Samstag, 3. März 2012

X wie X-periment...

Mit einer durchschnittlichen Häufigkeit von 0,03 %, ist der Buchstabe X der 26.-häufigste und zweitseltenste Buchstabe in deutschen Texten.

Da der Buchstabe X so selten vorkommt und so wenige Worte damit beginnen, werde ich einfach Google für mich denken lassen. Clever wie ich bin, habe ich einfach nur das X eingegeben und mir die Hände gerieben... Leider war das Ergebnis mäßig bis schlecht...

  • X-Herford
  • X-Wikipedia
  • Internetagentur Padaborn x-code
  • xing
  • xbox...

Gut, kaufe ich noch einen Vokal dazu... hm, ich denke, ich nehme das E! (*gibt es eben ein *)

Sehr viel besser sind die Ergebnisse auch nicht. Hey, warum krieg ich für mein X keine vernünftigen Vorschläge von Google?

  • xenos möbel
  • xella
  • xen
Noch einen Versuch: Ich glaube ich nehme noch ein K dazu. Mal sehen, was der "Übervater" mir ausspuckt...

  • xheki
  • xeko
  • xektor
  • exekutive

...aber Xheki ist witzig, da gab es ein Video von YouTube dazu...


Sehr schön... aber irgendwie nicht das, was ich mir für diesen besonderen Buchstaben gedacht habe. Gut suche ich weiter! Ersetze mal das E und das K durch ein A und ein F... Jetzt bin ich gespannt! hihi

Das ist ja mal interessant. Habe einen Währungsumrechner gefunden für den Zentralen Afrikaner Cfa ( XAF). Der Zentrale Afrikaner Cfa (Cfa-Franc) dient in Ländern Zentralafrikas, die zur Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion gehören als Zahlungsmittel, ähnlich unserem Euro in Europa. Der ISO-4217-Code des Franc CFA lautet hier XAF. (Man, jetzt hab ich doch wieder was dazu gelernt). Die zur Union gehörigen Länder sind Äquatorialguinea, Kamerun, Gabun, Republik Kongo, Tschad und die Zentralafrikanische Republik.

Näher will ich da gar nicht drauf eingehen, denn neben dem CAF-Franc BECA gibt es noch den CAF-Franc BCEAO... und bei so vielen Buchstaben raucht mir mein Kopf.

Und weil es so schön war mit dem X, kommt zum Abschluss noch ein dummer Spruch:


Ein Satz mit X - das war wohl...

Donnerstag, 1. März 2012

W wie Was essen wir morgen?

Ich hätte gern andere Sorgen - hab ich aber nicht!

Als Mutter und Familienmanagerin eines Fünf-Personen-Haushalts habe ich immerhin gewisse Verpflichtungen. Und dazu gehört unter anderem die tägliche Versorgung aller Mitglieder mit Kraftfutter für Leib und Seele. Da ich mich mit der Pflege vom Leib besser als mit der Seele auskenne, bin ich hier hauptamtlich als Köchin im Einsatz.

Für das Junggemüse könnte es jeden Tag Pommes Frites mit Hähnchennuggets geben. Da ich hier aber die Verantwortung für die zukünftigen Steuerzahler habe, möchte ich sie auch gesund ernähren, damit sie nicht als Couch-Kartoffeln vom Staat abhängig werden.

Allerdings dürfen alle ihre Wünsche äußern - ich bin ja nicht so...

  • Schnitzel
  • Pizza
  • Reibeplätzchen
  • Pommes
und Tom, was willst du? - NICHTS!

Und das ist, wenn man es zusammen fasst, nicht viel. Hier könnte es außerdem beim Einkaufen Schwierigkeiten geben, denn meistens ist NICHTS im Regal zwischen WEIß NICHT und EGAL ausverkauft...

V wie Versammlung der Vögel

"Ruhe! Ich bitte um Ruhe, meine Damen und Herren!" Der Uhu hatte es sich auf seinem knorrigen Ast bequem gemacht und dem bunten Treiben um ihn herum zuerst geduldig zugeschaut, bevor ihm der Kragen platzte. Er war von seinem nächtlichen Ausflug sofort zur Versammlung gekommen und hatte daher schlechte Laune.
"Wenn sie nichts dagegen haben, würde ich jetzt gern anfangen," meinte der Uhu und sah die anderen Vögel streng an.
"Gut, was steht heute auf dem Programm? Amsel!" Nervös trat das schwarze Amselmännchen aus der Gruppe und platzierte sich neben dem Uhu.
"Wir haben die Versammlung einberufen, weil wir mit dem Herrn F. Ling wirklich sehr unzufrieden sind," sagte die Amsel und plusterte sich auf.
"Genau!" tönte es von den Rängen. Unruhe entstand und der Uhu rollte mit seinen großen Augen.
"Ruhe jetzt!" polterte der stolze Vogel und erteilte der Amsel erneut das Wort.
"Wir, die Vertreter der Singvögel haben beschlossen den Herrn Ling als Botschafter für den Frühling abzusetzen." Zustimmend begannen die Singvögel durcheinander zu plappern.
"Meine Damen und Herren, darf ich um Ruhe bitten. Ich habe Kopfschmerzen!" Die Vögel beruhigten sich nur sehr ungern, wollten sie ihren Unmut über diesen unfähigen Ling doch lautstark zum Ausdruck bringen.
"Wo ist Herr F. Ling? Ist er hier, um sich zu verteidigen?" Der Uhu versuchte den Frühlingsboten irgendwo in der Menge auszumachen, konnte aber nichts erkennen. Seine Augen waren schwer und müde.
"Sehen sie, Meister Uhu, er ist nicht hier!" zwitscherte eine junge Maisendame aus der ersten Reihe. "Und das ist ganz typisch für ihn. Er ist einfach nicht zuverlässig."
"Genau!" rief die Vogelschar, verstummte jedoch sofort als der Uhu den Flügel hob.
"Hat noch jemand etwas gegen den F. Ling vorzubringen?"
"Ich mag seinen bunten, glänzenden Anzug," krächste eine Elster, wurde aber von der Krähe sofort zum Schweigen gebracht. "Was ist denn? Sein Anzug ist herrlich. Ich mag es, wenn er funkelt und alles um ihn herum leuchtet," empörte sich die Elster bei der Krähe.
"Du hast Recht, Elster. Und er riecht so gut. Nach Blumen, nach frischer Erde, nach Sonnenschein am blauen Himmel..." Die Eichelhährdame kam langsam nach vorn und stellte sich vor die anderen Singvögel. "Ihr wollt den F. Ling absetzen, aber wer soll sein Nachfolger werden?"
"Sehr kluge Frage, meine Liebe," sagte der Uhu und übergab das Wort an den meuternden Rest. "Na, habt ihr einen passablen Vorschlag?"
"Wir brauchen keinen Nachfolger!" krächzte die Krähe.
"Genau!" tobte die Menge.
"Ich bin dafür, dass der Winter einfach einen Teil vom Frühling übernimmt und der Sommer könnte dann eher anfangen zu arbeiten!" Die Menge klatschte mit den Flügeln Beifall. Nur der Uhu kratzte sich am Kopf.
"Das bringt doch unser ganze System durcheinander! Die Zugvögel wüssten nicht mehr, wann sie landen sollten. Die Blumen und Bäume könnten ihre Knospen nicht ausfahren und wir würden nichts zu Essen finden. Nein, ich bin dagegen. Sucht einen passenden Nachfolger, solange bleibt Herr F. Ling im Amt als Frühlingsbotschafter. Und bisher hat er es doch immer geschafft vor dem Sommer aufzustehen! Und wenn es euch so dermaßen stört, dass er noch immer nicht hier ist, dann geht ihn wecken!"
"Aber Meister Uhu..."
"Damit ist die Sitzung geschlossen und ich kann endlich ins Bett! Den Frühling abschaffen, soweit kommt das noch! Diese Singvögel haben doch nur Flausen im Kopf."

Schreibt mir eure Meinung