Montag, 17. Dezember 2012

I wie In der Kinderküche wird aufgeräumt - Wir sehen uns 2013

Achtung: Baustelle!






Das Jahr 2012 ist fast vorbei. Da ich persönlich nicht an ablaufende Maya-Kalender glaube und den Weltuntergang somit für mich ausschließe, wird in der Kinderküche mal ordentlich aufgeräumt!

Es wird sortiert, ausgemistet und die Kinderküche bekommt einen neuen Anstrich! Seit März 2012 haben sich fast 10.000 Besucher auf meinen Seiten eingefunden. Darauf kann ich schon ein wenig stolz sein. Bin ich auch.

Dennoch wird sich im Jahr 2013 einiges ändern. Das Kinderküchen-ABC wird so nicht weitergeführt (obwohl es wirklich spaßig war!), sondern durch eine wöchentliche Kinderküchen-Kolumne ausgewechselt.

Ich blogge, weil es mir Spaß macht, meine mich umtreibenden Gedanken in Worte zu fassen. Ich will aber auch informieren. Es war ein wenig wuselig in meiner Kinderküche - das wird sich nun ändern. Systematisches Chaos eben!

Ich hoffe, ihr seid trotzdem wieder dabei. Und vor allem hoffe ich auf einen regen Austausch im Jahr 2013. Informationen über mich und meine Schreiberei wird es zukünftig nur noch auf meiner Autorenseite geben. Hier in der Kinderküche wird sich alles um Kinder, Küche und kreative Chaosbewältigung drehen (so wie bisher auch - nur eben etwas systematischer). Ob ich das so gut durchhalte, wie das Kinderküchen-ABC kann ich nicht versprechen. Bin halt ein Chaos-Kid. Aber, Versuch macht klug.

Ich wünsche allen meinen Lesern/ Leserinnen, allen Mütter und Vätern, Omas und Opas, meiner Familie und allen, die ich gern mag eine schöne restliche Adventszeit und einen guten Start ins neue Jahr.

Alles Liebe,


eure Chaos-Mama Sandra-Maria

Mittwoch, 12. Dezember 2012

W wie Winterwunderland die 2.
















Schön war es...

S wie Schlitten ahoi

Der Schnee ist großartig. Vor meinem Bürofenster fuhr gerade der erste Schlitten vorbei. Nein, es war nicht der Weihnachtsmann, es war auch nicht die Bundeskanzlerin mit ihrem Mercedes - es war eine Mama, die ihr kleines Mäuschen durch den Schnee zog...

Ich werde gleich meine Kurzen auch mit dem Schlitten vom Kindergarten abholen. Hurra!!!

Es schneit, es schneit... (eigentlich mag ich gar keinen Schnee - meine derzeitigen Gefühlsschwankungen kann ich nur dem stetigen Schneefall und der neuen CD von Royal Republic zuschreiben, die hier gerade rauf und runter dudelt... )

Fröhlichen Schneetag noch an alle Schneehasen ...

Sonntag, 9. Dezember 2012

2. Advent: Alle Jahre wieder...

... erschlagen uns die Werbefachleute mit bunten, unsinnigen Kinderspielzeugen im Werbefernsehn als Anrgung zum Weihnachtsfest für verzweifelte Eltern!
Als hätten unsere Kinder nicht schon genug Schrott im Kinderzimmer, wird hierdurch das Wunschdenken nur noch gesteigert. Dabei sind die vielen angepriesenen Geschenkideen für die Mülltonne!

Warum sag ich so etwas? Weil ich als Mutter von drei Kindern nicht nur für die Wunschzettel der Kinder verantwortlich bin, sondern ihnen auch einen verantwortungsvollen Umgang mit den Konsumprodukten beibringen möchte.

Wir leben in einem technikverliebten Zeitalter. Alles muss bunt, mit Licht- und Soundeffekten und dazu noch batteriebetrieben sein. Muss es? Nein! Ich bin dagegen. Die Werbewirtschaft und der Einzelhandel leider nicht.

Mir ist schon klar, dass das Rad nicht neu erfunden werden kann. Und so kann es auch nur EIN UNO-Spiel geben. Es sei denn, man baut ein paar technische Highlights ein, die mit Ton und automatischem Kartenauswurf für NOCH mehr Spielspaß stehen.

Die Weihnachtsidee mit dem Tagebuch finde ich zum Beispiel toll. Aber Tagebücher werden nicht beworben, dafür batteriefressende Technikkästen, mit dem das Kind Musik hören, kleine Computerspiele spielen und Sprach(!)nachrichten hinterlassen kann. Fast alle Grundschüler haben heutzutage einen Nintendo DS (ja, auch meine), ein Handy (dagegen wehre ich mich noch) und einen MP3-Player. Dafür können sie nicht mehr richtig schreiben - handschriftlich. Und die Produkte aus der Werbung verstärken dieses unsinnige Verhalten zudem.

Besonders stören mich dazu die beworbenen Minicomputer von V-Tech, für Kindergartenkinder und Vorschüler konzipiert und mit herausfahrbarer Tastatur zum Schreiben! Dieses Spielzeug ist ja wohl der Inbegriff von "Geld aus dem Fenster werfen"...

Apropos Wunschzettel: Meine Große hat ein Adventskalender-Buch bekommen. Dort gab es dann am dritten Dezember einen Wunschzettel zum Ausfüllen. Mit verheulten Augen kam das Kind abends aus ihrem Zimmer. Sie wusste nicht, was sie drauf schreiben sollte. Sie hatte keine besonderen Wünsche und war nun total verzweifelt, dass sie vielleicht nichts zum Fest bekommen würde... Total überfordert von all den bunten Spielzeugen, konnte sie sich nicht entscheiden. Was für ein Weihnachtsdesaster.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

S wie Schon wieder Weihnachtsplätzchen

Jetzt geht es richtig los. Uns Opa ist in Rente und hat mehr Zeit, als ihm lieb ist. Schlecht für ihn, gut für mich. Denn dann kann er sich um die Weihnachtsbäckerei kümmern. Immerhin ist er gelernter Bäcker und Konditor...

Ausstechplätzchen a la Opa

500g Mehl
250g Butter
250g Staubzucker (Puderzucker tuts auch)
2 Eier
Zitrone

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und für eine Stunde ruhen lassen. (Der Teig muss sich setzen, sagt der Opa) Danach kann das Ausstechen los gehen. Und wie es los ging. Ganze fünf Minuten waren die Kurzen beschäftigt, den Rest haben wir ausgestochen.

Oh du schöne Weihnachtszeit.




Schokoladig wurde die eine Hälfte des Teigs durch Zugabe von Kakao. Ein Löffel genügt völlig.

Und, wer erkennt die beiden Figuren? Na? Kommen da Kindheitserinnerungen hoch? Herr Fuchs wurde leider sofort verspeist. Der hatte keine Chance...

Die Ausstechförmchen hat mir meine Mutter mal mitgebracht. Das sind die Originale, mit welchen ich als kleiner Stöpsel schon Plätzchen ausgestochen habe... (so etwa fünf Minuten lang, bevor meine Mutter den Rest machen musste.)

W wie Winterwunderland

Gibt es für Kinder in unseren Breitengraden eine schönere Nikolausüberraschung als Schnee? Wohl kaum!
Meine drei rannten heute morgen an ihren vollbepackten Stiefeln vorbei, direkt zum Küchenfenster. Die kleinen Nasen an den Scheiben plattdrückend, konnten sie sich gar nicht satt sehen an diesem weißen Schneewunder.
"Tut mir leid, Mama", meinte meine Große plötzlich.
"Was meinst du?", fragte ich verwundert.
"Na, ich habe mir für dieses Jahr ganz viel Schnee gewünscht. Und du magst doch keinen Schnee..."

Ist sie nicht süß?

Da denkt sie, der Schnee wäre gefallen, weil sie es sich gewünscht hatte. Dabei habe ich mir eigentlich schon lange vorher den Schnee gewünscht, damit die Menschen, die am 15. Dezember zu unserem Adventsfenster pilgern  nicht auf unseren Schuttberg in der Einfahrt gucken müssen...

Montag, 3. Dezember 2012

L wie Lebendiger Adventskalender

Ich mag den Advent. Es ist großartig, zusammen mit den Kindern auf Weihnachten zu warten. Lange vor dem 1. Advent bestehen die Kinder darauf, das Haus zu schmücken, kleine Glöckchen und Sterne aufzuhängen und überall Lichterketten anzubringen.

In diesem Jahr haben wir uns als Familie zu einem ganz besonderen Adventskalender angemeldet. Zum ersten Mal findet in dieser Form bei uns im Stadtteil der "lebendige Adventskalender" statt.

Was ist der lebendige Adventskalender?

Eine weit verbreitete, schöne Tradition in der Vorweihnachtszeit. Überall im Stadtteil werden die Fenster geschmückt und 23 Fenster sind ganz besonders! Sie sind durchnummeriert von eins bis dreiundzwanzig. Diese Fenster spielen im Dezember eine wichtige Rolle, denn sie gehören zum lebendigen Adventskalender. Unser Haus ist Nummer 15, wir sind also am 15. Dezmber das Adventsfenster.

Die Wartezeit verkürzen

Warum macht man das? Gute Frage. Weil wir zusammen mit Nachbarn, Freunden, Bekannten und Einsamen auf Weihnachten warten wollen. Jeden Dezemberabend ab 18 Uhr wird ein Fenster geöffnet. Die Teilnehmer laden Besucher ein, an diesem Abend ein Teil der vorweihnachtlichen Heimlichkeit zu werden. Mit kleinen Geschichten, zusammen gesungenen Liedern, dazu einem guten Schluck Glühwein oder Kinderpunsch und ein reger Austausch mit den Nachbarn und Freunden, soll die Zeit des Wartens so etwas verkürzen. Das Programm ist jedem selbst überlassen. Auch die Gestaltung des Fensters kann jeder Teilnehmer selber bestimmen.

Große Vielfalt, gleicher Gedanke

Wir freuen uns auf Weihnachten, auf das Fest der Feste und warten gemeinsam auf den Tag, an dem wir Christen die Geburt Jesu feiern. Außerdem ist es eine schöne Gelegenheit seine Nachbarn besser kennenzulernen, mehr als einen freundlichen Gruß mit seinem Gegenüber zu reden. Ich freue mich darauf. Meine Kinder auch. Sie lernen gerade ein kleines Gedicht auswendig, welches sie am 15. vortragen wollen. Und ich habe eine kleine Weihnachtsgeschichte geschrieben. Aber, diese Geschichte wird ja erst am 15. Dezember aus dem Adventstörchen herausgelassen.

Nachtrag: So, die Geschichte ist nun doch eine andere geworden, als ursprünglich geplant. Sie ist nachdenklich, so wie auch das Thema des Adventtörchens. Wir wollen als Familie einen Spendentopf aufstellen und alles eingegangene Geld für die Iserlohner Tafel spenden. Bin gespannt, wer alles kommt und was wir zusammen bekommen...

L wie Lala & Ping - ein Malbuch als Geschenkidee für Weihnachten

Es waren einmal...

... zwei niedliche kleine Gesellen, Lala und Ping, die machten sich auf eine große Reise zu den unterschiedlichsten Tieren auf der ganzen Welt. Von A wie Ameise Annika bis Z wie Zebra Zottel. Als meine Tochter, eine Zweitklässlerin, dieses Malbuch zwischen die Finger bekam, entfuhr ihr ein bewunderndes "Oh, wie süß!" Und ich kann ihr nur zustimmen.

Die Illustrationen im Heft hat Heike Georgi gemalt. Mit Lala und Ping sind ihr zwei wirklich niedliche, sympathische Figuren gelungen, die den Kindern Freude beim Ausmalen bereiten.

Das etwas andere Malbuch von der gelernten Heilerzieherin Jacky Wodrich ist in Fibelschrift oder Schreibschrift gehalten und ist auf die Bedürfnisse von Vorschorschulkindern und Schulanfängern abgestimmt.



"Mit Tieren, Reimen und Zahlen - lesen, schreiben und malen"

Auf 40 Seiten im DIN A4-Format werden den Kindern die Tiere der Welt liebevoll vorstellt - und das in Reimform. Die Idee ist wunderbar. Denn durch Reime bleiben den Kindern die gelesenen Worte und Informationen besser im Kopf.

Leider sind die Reime teilweise sehr lang. Auch die Metik stimmt in vielen Fällen nicht, was ein selber Lesen für Schulanfänger schwierig macht. Schade ist auch, dass die gereimten Worte oft erzwungen klingen und manchmal aus dem Zusammenhang gerissen sind.

Ein Beispiel (was für mich in kein Kinderbuch gehört!):

(S. 6)
Aus den Eiern sind Küken geworden, Ella muss sich nun schnell Hilfe besorgen.
Der Ente wird schon langsam schlecht. Da kommen Lala und Ping gerade recht.

Dieser Reim ist wenig durchdacht. Was wird den kleinen Leseanfängern damit suggeriert? Das Lektorat hat bei der Überarbeitung des Manuskripts völlig versagt.

Schreiben lernen mit Lala und Ping

Gut gefällt mir, dass den Kindern in einem extra dafür vorgesehenen Textfeld die Buchstaben schreiben können. Dafür wurden die Buchstaben am Anfang der Geschichte jeweils fett gedruckt. Mir hätte dieser Teil noch besser gefallen, wenn auch die kleinen Buchstaben, welche die Kinder im unteren Teil schreiben sollen, fett gedruckt worden wären. Die Idee mit dem Unterstreichen der Wörter gefällt mir wirklich gut.

Im Zahlenland

Hier werden den Vorschulkindern die Zahlen bis zehn näher gebracht. In den liebevoll gestalteten Bildern finden sich die gesuchten Zahlen wieder und im Textfeld können die Zahlen dann auch geschrieben werden.


Mein Fazit:

Ein wunderschönes Malbuch für Vorschulkinder und Schulanfänger. Die sympathischen Figuren täuschen über die schlechten Reime hinweg.


Das etwas andere Malbuch ist im Traumstunden-Verlag Essen erschienen und kostet 6,99€ (Versandkostenfrei innerhalb von Deutschland). Bestellungen können direkt über die Homepage der Autorin, ihrer FB-Fanpage oder auf Amazon abgegeben werden.






Sonntag, 2. Dezember 2012

1. Advent: Wir warten

"Mama, wann ist Weihnachten?"
"Das dauert noch", versuchte ich die Ungeduld meines Jüngsten zu beruhigen.
"Wie lange?"
"Sieh mal, wir haben doch heute erst das zweite Törchen geöffnet. So viele Törchen", ich zeigte auf seinen bunten Schokoadventskalender, "müssen wir noch öffenen, bevor Weihnachten ist."
Ich war beruhigt. Mein Sohn nicht.
"Warten ist doof!"
"Nein. Warten erhöht die Spannung auf den schönsten Tag im Jahr."
"Aber, wenn ich heute alle Törchen auf mache, dann ist doch Weihnachten..."
Seine kindliche Logik ließ mich leise Schmunzeln.



Als ich ein Kind war, kam mir die Zeit bis zum Weihnachtsfest unendlich lang vor. Länger als jeder andere Monat. Das Warten wurde auch durch den Adventskalender und den täglichen Leckereien darin nicht weniger nervenaufreibend.
Für mich vergeht der Advent heute viel zu schnell. Und überhaupt, die Stunden im Dezember sind viel kürzer, als in allen Monaten zuvor. So scheint es mir. Meinen Kindern geht es nicht so. Leider.

Das Warten ist etwas Fürchterliches, nicht nur aus Kindersicht. Ich hasse es im Arztzimmer zu warten. Ich warte auch ungern in der Schlange bei der Post. Warten und dabei untätig rumstehen, rumsitzen und Däumchendrehen.

Advent heißt auf etwas Besonderes warten. Warten auf etwas, dass alle Jahre wieder kommt und doch seit mehr als zweittausend Jahre gleich ist. Die Menschen vor der Geburt Jesu warteten auf ein Licht, welches in die Welt hinaus ging um Frieden, Freude und Genesung zu schenken. Und heute?

Die vielen Lichter im Advent sybolisieren noch immer die Sehnsucht der Menschen. Sehnsucht nach Frieden, Freude und Genesung. Advent. Das bedeutet auch die Vorbereitung auf Weihnachten. Wir wollen uns in dieser Zeit auf die wahre Weihnachtsgeschichte besinnen, wollen auf die Geburt Jesu schauen und uns freuen.

Die erste Kerze brennt - heut ist der erste Advent.

Donnerstag, 29. November 2012

S wie Süße Spätzle mit Mohn und Pflaumensoße

Da ich in der Kinderküchen-Rezept-Blog-Parade etwas hinter meinem eigenen Zeitplan herhinke, kommt hier nun das Rezept für Woche Nummer 4:

Süße Spätzle mit Mohn und Pflaumensoße

Zutaten für die Quarkspätzle:

  • 300 g Mehl
  • 250 g Quark
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml lauwarme Milch

Für die Pflaumensoße:
  • 500 g Pflaumen oder 1 Glas Pflaumen
  • Apfelsaft
  • 1/2 Päckchen Vanillepudding-Pulver
  • 1 Tl Zimt oder eine Zimtstange

  • 100 g gemahlenen Mohn
  • 60 g Puderzucker

Zubereitung der Spätzle

Für die Spätzle werden alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verschlagen. Danach sollte der Teig 10 Minuten ruhen (länger geht auch). Nach dem Ruhe noch einmal schlagen, dabei muss sich der Teig ziehen lassen, ohne zu reißen.
Im Anschluss werden die Spätzle mit Hilfe eines Spätzle-Brettes oder so einer tollen Spezleria (von Tupper, wie ich eine habe) über einem Topf mit kochendem Wasser zubereitet. Ich habe für dieses Rezept auf das Salz im Wasser verzichtet, weil ich mir diese süße Nachspeise hergestellt in Salzwasser nicht wirklich vorstellen konnte.

Die Spätzle werden im Wasser einmal aufgekocht und danach mit dem Schaumlöffel aus dem Topf geholt. Am Besten irgendwo warm stellen.

Die Pflaumensoße

In der Zwischenzeit die Pflaumensoße herstellen. Die frischen Früchte werden gewaschen, entkernt und geviertelt in 250 ml Apfelsaft für 6 bis 10 Minuten gekocht. Wer Pflaumen aus dem Glas nutzt, kann die Zeit etwas verkürzen. Nicht vergessen die Zimtstange oder das Zimtpulver hineinzugeben. Das Vanillepudding-Pulver wird mit Apfelsaft vermischt und unter die Pflaumensoße gegeben. Dann nochmals kurz aufkochen lassen.

Da meine Kinder keine Stückchen in der Soße mögen und dahinter irgendwelches Gemüse oder etwas Gesundes vermuten, habe ich alles mit dem Pürrierstab klein gemacht, so dass eine schöne sämige Soße entsteht.

Und so werden daraus Mohnspätzle

In einer großen Pfanne die Butter schmelzen lassen, die fertigen Spätzle drin schwenken und mit Puderzucker und dem gemahlenen Mohn vermengen. Die Mohnspätzle werden mit der Pflaumensoße zusammen serviert.

Fazit meiner vier Schleckermäuler:

Ganz gut, ohne Mohn wäre besser gewesen, aber die Pflaumensoße war lecker. Es gab 4 von 5 möglichen Punkten. Foto habe ich leider keins machen können, weil meine Meute nach Essen gebrüllt hat...

Dienstag, 27. November 2012

W wie Weihnachtsbäckerei, die Erste

So langsam weichnachtet es bei uns. Also, von meiner Seite noch nicht, aber die Kinder sind in heller Vorfreude. Aus diesem Grund haben sie mich gestern auch gezwungen - wenn man das so sagen darf - Weihnachtsplätzchen zu backen. Dabei ist mir noch gar nicht nach Weihnachten.

Samstag, 24. November 2012

P wie Pizzaschnecken aus Quark-Öl-Teig

Ich habe das Rezept der Familien-Bloggerin Xeniana ein wenig abgewandelt und mit meiner Meute gestern Pizza-Schnecken gebacken. Aus dem restlichen Teig haben wir dann Frühstücksbrötchen gemacht. Der Teig für diese Teilchen ist total einfach - weil ohne Hefe - und trotzdem total fluffig und lecker!




Zutaten für sechs Pizzaschnecken und sechs Frühstücksbrötchen:

  • 500 g Mehl
  • 500 g Quark
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 Eier 
  • Salz
  • 1 Schuss Öl (damit wird der Teig geschmeidiger und lässt sich ohne Kleben verarbeiten)
  • geraspelter Käse, Schinkenwürfel oder Thunfisch zum belegen


Alle Zutaten werden in einer Schüssel mit dem Knethaken zu einem Teig verarbeitet. Dank dem Verzicht von Hefe, braucht der Teig nicht gehen und ist in Null Komma Nichts zubereitet. Für die Pizzaschnecken haben wir dann handtellergroße Stücke vom Teig abgetrennt und zu einer langen Schlange geformt. Diese dann zu einer Schnecke aufrollen und je nach Geschmack mit geraspeltem Käse, den Schinkenwürfeln oder Thunfisch belegen.
Den Backofen auf etwa 180°C vorheizen und die Schnecken darin für ca. 20 Minuten backen lassen.

Den Rest des Teiges hatte ich über Nacht im Kühlschrank (Das war kein Problem) und habe morgens sechs handtellergroße Stücke zu Kugeln geformt. Diese waren dann nur 15 Minuten im Ofen, wer sie jedoch gern richtig braun und knusprig hat, der möge sie einfach länger im Ofenrohr lassen.



Fazit:

Ich habe ewig nach einem Rezept für solche einfachen Brötchen gesucht. Entweder, die Dinger wurden steinhart oder der Aufwand war einfach zu groß. Dieses Rezept kommt in mein Lieblingskochbuch für schnelle und leckere Gerichte! Garantiert.

Freitag, 23. November 2012

G wie Grundschule für das Mittelkind - bald geht es los

Bald bin ich ein Schulkind
Vor wenigen Tagen kam die Bestätigung, dass unser Mittelkind demnächst ein Teil der nahegelegenen Grundschule sein wird. Anfang November musste er zum Anmeldegespräch. Dies führte diesmal nicht der Direktor persönlich, wie bei unserer Großen, durch, sondern die Lehrerinnen, die im nächsten Jahr eine neue Klasse übernehmen würden.

Mein Mittelkind schlug sich tapfer, obwohl die Anweisungen, die er von den Lehrerinnen bekam teilweise sehr abenteuerlich für ihn waren.

"So, nun gehe mal zum Fenster. Dort steht ein Karton. Im Karton ist eine Puppe." er guckte mich verwirrt an. Ich zuckte nur mit den Schultern. Konnte mich wirklich nicht daran erinnern, dass meine Große irgendetwas mit Puppen gemacht hätte beim Einschulungstest in der Grundschule.

"Jetzt nimm mal die Puppe und setze sie auf den Tisch." Er gehorchte.
"Und nun unter den Tisch." Wieder tat er wie ihm geheißen.
"Setze die Puppe doch mal auf den Stuhl." Meine Güte, wo waren wir hier??? Mein Mittlerer gehorchte brav. Wenigstens das funktioniert, dachte ich.

"Kannst du zählen?", wurde er gefragt. Klar, kann er zählen, dachte ich.
"Eins, zwei, drei, vier, fünf... ich kann aber bis hundert zählen", meinte er einwerfen zu müssen.
"Wir unterbrechen dich schon, keine Sorge."
"... sechs, sieben..." usw.

"Machst du denn gern Sport?", fragte eine Lehrerin danach. Er sah mich verwirrt an und zuckte mit den Schultern.
"Spielst du denn gern mit dem Ball?" Diesmal schüttelte er den Kopf. WAS? Er ist im Sportverein aktiv, spielt Basketball und Fußball. Wieso schüttelt der Kerl den Kopf?

Das habe ich ihn dann auch beim Rausgehen gefragt.

"Ich dachte", sagte er, "ich müsste ein Tor schießen. Aber da war nirgends ein Tor." Das leuchtete selbst mir ein.

Aber, er scheint ja Eindruck hinterlassen zu haben, denn wenige Tage darauf kam die Bestätigung der Schule, dass er aufgenommen werde.

Traurig ist nur, dass einige Kinder aus seiner Gruppe noch nicht einmal bei der Stadt angemeldet wurden. In der Regel schickt die Stadt nach den Sommerferien an alle Eltern mit schulpflichtigen Kindern einen Anmeldebogen heraus. Die Anmeldung muss dann nur noch ausgefüllt und wieder bei der Stadt, dem Bürgerbüro oder in der gewünschten Schule selbst abgeliefert werden.

Mehr Informationen zum Schulbeginn finden Sie in meinem Einschulungsratgeber "Endlich ein Schulkind" bei Amazon als eBook für 2,68€ oder als illustriertes Taschenbuch für 4,98€.


Mittwoch, 21. November 2012

B wie Bewegungskindergarten mit großer Feier für alle Eltern

Heute vormittag hat der Kindergarten meiner Jungs das Zertifikat "Bewegungskindergarten" bekommen. Alles, was in NRW Rang und Namen hat, war dort präsent. Am Nachmittag sind dann auch die Eltern zugelassen. Mit einem großen Kindergartenfest wird dieses freudige Ereignis dann gefeiert. Die Kinder haben Lieder und Tänze eingeübt und als besonderes Highlight gibt es einen Überraschungsbesuch von einem ganz besonderen Maskottchen. Welches das ist? Das wird noch nicht verraten! Nur so viel: Es ist gelb und schwarz und gelb und schwarz und gelb und schwarz...

Montag, 19. November 2012

M wie Martinslaternen etwas verspätet


Bald ist Weihnachten und ich schreibe über St. Martins-Laternen? Nun, eigentlich wollte ich mir dieses Thema in diesem Jahr sparen. Auf der anderen Seite bin ich es leid, immer wieder das selbe zu erzählen.



Deshalb: Hier der Artikel zu den Laternen!

  • Gebraucht werden leere Plastik-Getränkeflaschen (wenn möglich ohne Pfand ;-) )
  • Farbe
  • Murmeln 
  • Basteldraht
  • Kreppband in unterschiedlichen Farben

In die Flaschen einen Klecks Farbe hineingeben, dann die Murmeln dazu und alles kräftig schütteln. Die Murmeln werden wieder entfernt und die Farbe sollte einige Stunden trocknen. Danach den Flaschenhals abschneiden, mit einem Messer zwei kleine Löcher bohren und den Basteldraht durchziehen. Die bunten Kreppbänder werden einfach am Draht befestigt.

Der Vorteil dieser Laternen liegt eindeutig auf der Hand.
  1. weichen die Laternen bei dem typischen St.Martins-Regen-Wetter nicht durch
  2. schont Recycling-Basteln die Umwelt
  3. geht es wahnsinnig schnell
  4. werden die Bewunderer der Laternen nicht weniger ...

Freitag, 16. November 2012

B wie Bundesweiter Vorlesetag

Ich komme gerade aus der Grundschule meiner Tochter. Heute, aus Anlass des mittlerweile 9. Bundesweiten Vorlesetags wurde auch in der 2. Klasse der Grundschule Bleichstraße in Iserlohn vorgelesen! Ich war auch dabei mit dem Lieblingsbuch meiner Kids: "Nick Nase und der verlorene Preis"

Donnerstag, 15. November 2012

U wie Undercover-Mom in einer Mutter-Kind-Kurberatung



Haben Sie schon mal daran gedacht, eine Mutter-Kind-Kur zu beantragen? Haben Sie vielleicht sogar schon eine beantragt und diese wurde dann aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt oder Sie wurden an den Rentenversicherer weitergeleitet? Oder vielleicht wollen Sie keine beantragen, weil Sie denken, das geht mich doch nichts an - wofür brauche ich eine Kur?

Bildquelle: Mario Heinemann/ pixelio.de
Mutter-Kind-Kuren sind für alle Frauen in Familienverantwortung

Immer mehr Frauen stemmen gleichzeitig Familie, Beruf und den ganz normalen Alltag. Neben Zukunftssorgen, spielen auch finanzielle Nöte in vielen Haushalten eine enorme Rolle. Was wird aus der Familie, wenn der Hauptverdiener plötzlich seinen Job verliert? Was passiert, wenn durch Krankheit plötzlich die Lebenssituation völlig aus dem Ruder gerät.

Mütter (und auch Väter!) können viel Tragen - doch irgendwann ist die Last einfach zu schwer. Erziehung, Berufsalltag und Schulstress der Kinder werden zur Never-ending-story und plötzlich ist die Luft raus...

Eine Mutter-/ Vater-Kind-Kur hilft betroffenen wieder auf die Beine! Hier lernen Mütter und Väter zusammen mit ihren Kindern neue Wege aus der Krise, erfahren, wie sich Ressourcen besser einteilen lassen und werden durch ein erfahrenes Ärzteteam in familientherapeutischen Belangen unterstützt.

Mutter-Kind-Kurberatung Pelters in Iserlohn

Für meinen Ratgeber "Ich brauche eine Kur" habe ich gestern in der Mutter-Kind-Kurberatung Pelters in Iserlohn einen Probearbeitstag eingelegt. Ich habe bei der Beratung geholfen, habe Kuranträge auf vollständigkeit geprüft und Widerspruchsanträge an Krankenkassen abgeschickt.

Mit meinem im März erscheinenden Ratgeber, möchte ich Ihnen Mut machen, eine Kur zu beantragen. Eine Kur ist kein Urlaub (darauf werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch etwasgenauer eingehen)! Mit einer Mutter-Vater-Kind-Kur sollen Eltern in Familienverantwortung neue Impulse für den Alltag erwerben, ihre eigenen Ressourcen wieder aufbauen, um gestärkt mit den Kindern zusammen das Abenteuer Leben zu erobern.

Montag, 12. November 2012

K wie Kinder (Umtausch ausgeschlossen) von Markus Pflug


Kann man Kinder wohl wieder umtauschen? Vielleicht gegen ein Aquarium voller Fische? Das wäre doch mal ein interessanter Ansatz: Fische können beim Einkaufsbummel nicht davon laufen, sie sagen nie "NEIN!" wenn abends das Licht aus geht, vor allem aber, essen sie das, was ihnen gegeben wird ohne zu meckern und zu motzen.

Markus Pflug weist in seinem Buch weniger auf die These mit dem Aquarium hin, sondern schildert farbenfroh und mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus seine Erfahrungen aus 16 Jahren Vaterschaft mit drei Kindern.




"Die Begebenheiten im Buch entsprechen alle den Tatsachen", so der Autor über seine teils schwarzhumorigen, teils zynisch-sarkastischen Ausflüge zu den wichtigsten Stationen auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Dass der Autor mit der Planung und dem eigentlichen Zeugungsakt beginnt, scheint dabei nur logisch. Zum Kaputtlachen. Neben all dem Humor ist ihm aber eines besonders wichtig, und das klingt zwischen den Zeilen immer wieder durch: "Dass Eltern wieder einsehen, dass Erziehung erstmal ihre eigene Aufgabe ist, und man nicht wie bei einer Waschmaschine bei jedem Problem den "Kundendienst"anrufen kann." 

Kinder sind toll. Und die Tatsache, dass der Autor seine eigenen Erfahrungen so plastisch mit in die Geschichten einfließen lässt, macht ihn als dreifachen Vater so authentisch. Das Buch darf als humoristischer Ratgeber verstanden werden, der allen werdenden Eltern und Eltern-Profis die gleiche Frage stellt: Warum tue ich mir das an?

Ich weiß, warum ich gern Mutter von drei Kindern bin. Und wer das Buch gelesen hat, der weiß es spätestens danach auch...

Als eBook bei Amazon für 2,68 €
Als Taschenbuch für für 4,27 €

Wer mehr über den Autor und sein Büchlein erfahren möchte, kann sich auf der Fan-Page des Autors gern mal umsehen. Dort gibt es auch eine Ausführliche Leseprobe seines Buches.

Samstag, 10. November 2012

Der Schreiberling: Der Schreiberling ist Endlich ein Schulkind

Christan Bass hat eine tolle Rezension über meinen Ratgeber geschrieben. Danke dafür!!! Wer sie nachlesen will, ist herzlich eingeladen:

Hier geht es lang ----------->

Der Schreiberling: Der Schreiberling ist Endlich ein Schulkind

Donnerstag, 8. November 2012

I wie Integration im Kindergarten

Eigentlich habe ich mich lange gewährt, zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Ich will keinem auf den Schlips treten, immerhin bin ich ein friedliebender Mensch! Dennoch frage ich mich, wo die Integration anfängt und wie man sich ihr öffnen soll beziehungsweise kann, wenn das Gegenüber nicht will?

Beim Fahrradtraining in der Grundschule meiner Tochter, sagte mir der Direktor, dass er positiv überrascht sei, wie viele Kinder mit Migrationshintergrund mittlerweile Fahrrad fahren können. Das sei in den letzten Jahren überdruchschnittlich gewesen. Er vermute, das liege zum einen daran, dass immer mehr Kinder aus moslimischen Haushalten einen Betreuungsplatz in Kindertagesstätten hätten. Früher, betonte Direktor Breuker der Grundschule, wäre so ein Ergebnis nicht zustande gekommmen. Die Entwicklung ist äußerst positiv. Finde ich auch!

Gelebte Integration

Meine Tochter zum Beispiel hat eine syrische Freundin, die bei uns zum Spielen vorbei kommt, mit der sie zusammen ins Kino geht, wo auch die Eltern den Kontakt suchen. Das freut mich ungeheuerlich, denn so sieht meiner Meinung nach gelebte Integration aus. Mein Mittelkind ist mit einem türkischen Kind aus dem Kindergarten befreundet.

Integration im Kindergarten

Wir haben im Sommer den Kindergartenplatz gewechselt, sind von einem Vorzeigekindergarten eines Iserlohner Vororts aus praktischen Gründen in eine Tagesstätte in Innenstadtnähe umgezogen, die in nur zwei Minuten Fußmarsch für uns zu erreichen ist. Aus praktischen Gründen deshalb, weil unser Mittelkind im nächsten Jahr auch in die Schule kommt und Anschluss an Kinder aus der Nachbarschaft haben sollte. Sein Freund Bilal* und er sind unzertrennlich - bis der Kindergarten aus ist!

Wo anfangen?

Eine Telefonliste gibt es bei uns nicht (Datenschutz? Wer weiß das schon...), deshalb habe ich der Mutter mehrmals meine Telefonnummer mitgeben lassen. Die Jungs haben sich gefreut, doch leider ist wohl die Grenze zwischen unseren Familien so groß, dass sich niemand traut bei uns anzurufen. Jeden Tag fragt mich mein Sohn, wann er denn nun mal zu Bilal dürfte. Er weiß genau, welchen Weg er gehen müsste, um zu seinem Freund zu gelangen. Leider ist der gerade Weg häufig wohl nicht der Richtige. Integration? Von meiner Seite aus schon. Der Anfang ist gemacht, die Hand gereicht - nun fehlt nur noch das Entgegenkommen.

*Name geändert

H wie Heiße Phase für die Schöpfungsrevue der Iserlohner Kinder- und Jugendkantorei

Meine Tochter und ich, wir haben etwas gefunden, wo wir beide Freude dran haben und dies auch noch zusammen machen können. Wir singen. Sie singt in der Iserlohner Kinder- und Jugendkantorei bei den MINIs und ich im Pop-Chor RISE UP! der Kantorei.

Zusammen mit unserem Chor und die jungen Sängerinnen und Sängern, hat die Kantorei zu ihrem 10jährigen Bestehen jetzt eine Revue auf die Beine gestellt. Dabei werden die Schöpfungsgeschichten der Bibel auf eine teils unterhaltsame, teils nachdenkliche Weise vorgetragen. Hier wird nicht nur gesungen, sondern auch schauspielerisches Talent ist gefragt.

... und weiterhin alles Gute

So heißt das Stück von I. Schmitz-Jeromin und K.E. Müller, welches am Samstag in der Obersten Stadtkirche in Iserlohn aufgeführt wird. Mitwirkende sind die MINIs (2. bis 4. Klasse), die MAXIs (5. bis 6. Klasse), der Junge Chor 5nach5 (ab 7. Klasse) der Kinder- und Jugendkantorei, der Pop-Chor RISE UP! und eine Band unter der Leitung der KMD Ute Springer.

Wie wir alle auf der Bühne in der Kirche Platz finden wollen, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Insgesammt ist der Chor fast 90 Mann (Frau und Kind) stark. Heute beginnt die Generalprobe, morgen Früh ist die Aufführung für die Iserlohner Schulen und am Samstag Abend wird für die Allgemeinheit in der Kirche gespielt.

Ich bin schon etwas aufgeregt. (Anders kann man auch die Uhrzeit nicht erklären, zu der ich diesen Beitrag gerade geschrieben habe ;-) )


Und, was es mit dem Lustigen Stacheldings auf sich hat, davon berichte ich nach der Aufführung. Wir wollen ja nicht den besten Gag schon vorher verraten!!!

Montag, 29. Oktober 2012

C wie Crispy, crunchy and sweet - kleine Knusperpralinen für den süßen Zahn


Was Süßes für den Sonntagnachmittag - wir haben kleine Knusperpralinen ausprobiert. Die Idee hat den Kindern gut gefallen. Alle haben mitgeholfen - natürlich auch hinterher beim Aufessen...











Zutatenliste für die kleinen Schokopralinen:

  • 100 g Blockschokolade (wir hatten nur Vollmilch im Haus, obwohl ich überzeugt war, auch weiße Schokolade gekauft zu haben)
  • 100 g Mandelsplitter oder gehackte Haselnüsse
  • Cornflakes, Rice-Pops oder was sonst so an Cerealien im Haus ist
  • Schokoladenpapier-Förmchen (sehen aus wie Muffin-Förmchen, sind nur viel, viel kleiner!)




So wirds gemacht:

Zuerst die Blockschokolade zerkleinern und im Wasserbad schmelzen.
Die Mandeln oder Nüsse unter die Cornflakes mischen.
Die Cerealien mit der Schokolade vermengen und in die kleinen Förmchen füllen.
Nach etwa 30 Minuten ist die Schokolade abgekühlt und die Schokopralien sind verzehrfertig.

Da wir im Advent als Familie Teil eines Lebendigen Weihnachtskalenders sind, haben wir beschlossen diese kleinen Köstlichkeiten als Überraschung für jeden Besucher vorzubereiten. :-))))



Viel Spaß beim Nachmachen. Und nicht alle auf einmal essen!!!

Freitag, 26. Oktober 2012

Bruderlustigs Schatzkiste: Neue Rezension über den Kinderbuchratgeber

Bruderlustigs Schatzkiste: Neue Rezension über den Kinderbuchratgeber: Bild: pixabay.com Sandra hat auf ihrem Blog eine wunderhübsche Rezension über mein Buch Schreiben für Kinder – 41 goldene Tipps. Herzlic...


hihi... er hat wunderhübsch gesagt... es hätte auch 'nett' sein können...

B wie 'Bäumchenauflauf' - Brokkoli und Blumenkohl-Auflauf


Zutaten für 4 Personen:
  • ½ Blumenkohl
  • 1 Brokkoli
  • 5 große Kartoffeln
  • 250 g Schmelzkäse
  • 200 g Sahne
  • 250 g geriebener Käse

Brokkoli und Blumenkohl waschen, putzen und in etwa gleich große Röschen zerteilen. Die Kartoffeln schälen, waschen und grob in Würfel schneiden. Alles zusammen kurz aufkochen lassen, danach in eine Auflaufform geben. In der Zwischenzeit den Käse in der Sahne unter Rühren auflösen und über das Gemüse geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, den geriebenen Käse darüber streuen und bei 200 °C für etwa 30 Minuten überbacken.

Ich nehme statt der Sahne meist Milch – die ist nicht so fett und es schmeckt trotzdem. Dieses Rezept ist krisenfest, denn in einem Haushalt mit fünf unterschiedlichen Geschmäckern, hat immer einer etwas am Essen auszusetzen. Beim 'Bäumchen-Auflauf' muss ich stets mehr machen, weil sich alle um die grünen und weißen Bäumchen streiten! Dieses Gericht kann gut vorbereitet werden

Viel Spaß beim Nachkochen :-)

Leseprobe aus dem Buch "Endlich ein Schulkind", Gesunde Ernährung zu Hause - regelmäßig frisch zubereitet.

Dienstag, 23. Oktober 2012

S wie Social Network Free Day

Social Networking ist großartig!!! Morgens als ersten einen Kaffee und danach bei Facebook und Twitter nach dem Rechten geschaut. Und dann die vielen Gruppen, die irgendwie unterhalten werden wollen, dazu kommen meine vier Blogs, meine Autorenhomepage, mein Profil bei Xing, diverse Foren und sonstige Schreibtätigkeiten. Wenn ich Glück habe, meldet sich zufällig noch ein Auftraggeber, der 64 Shopbeschreibungen bis übermorgen braucht... Da geht schon mächtig viel Zeit bei drauf.

Deswegen wage ich einen Social Network Free Day! Ganz nach dem Vorbild der Bloggerin Michelle Richmond. Ich lege also eine freien Tag ein! Und werde ihn genießen...

Und wer mich doch im Netz erwischt, der darf ein Buch von mir kaufen... ;-)

Montag, 22. Oktober 2012

K wie Kartoffelsuppe a la Löwenzahn

Der Chefkoch empfielt:
Eigentlich wollte ich meinem ABC treu bleiben und streng nach diesem vorgehen. Habe ich gedacht. Das wäre auch viel einfacher, um nachher alle Artikel zu ordenen.

Aber, meist kommt es anders, als man denkt. Und so haben meine Kinder gewählt, was wir als ersten ausprobieren. Eigentlich waren wir gar nicht auf der Suche nach Rezepten... Meine Große stöberte lediglich auf einer CD-Rom vom "Löwenzahn" und plötzlich druckte der Drucker ein Rezept - ZEHNMAL

Nun, denn! Gibt es wohl eine passendere Einleitung in die Rezeptparade? Wohl kaum...

Kartoffelsuppe a la Löwenzahn

Zutaten für 4 Personen

  • 2 Kilo Kartoffeln
  • 4 EL Butter
  • 1 l Milch
  • 150 g Frühstücksspeck, fein gewürfelt
  • 2-3 Zwiebeln
  • Petersilie

Die Kartoffeln werden geschält und etwa 20 Minuten in Salzwasser weich gekocht.

Während die Kartoffeln kochen, werden die Zwiebeln in kleine Würfel geschnitten (glücklicherweise habe ich eine Mulinette...) und zusammen mit 1 EL Butter und dem Frühstücksspeck bei kleiner Hitze angebraten, bis Zwiebeln und Speck braun sind.

Sind die Kartoffeln fertig, die Hälfte des Wasser abgießen, die restliche Butter zu den Kartoffeln geben, mit der Milch auffüllen und mit dem Kartoffelstampfer solange stampfen, bis daraus eine dicke Suppe wird.

Zum Schluss die Zwiebel-Speck-Mischung in die Suppe geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die kleingehackte Petersilie drüber streuen. Wer mag kann noch kleingeschnittene Würsten in die Suppe geben.

Meine Kinder lieben Kartoffelsuppe. Mal sehen, wie das Rezept bei ihnen ankommt.

NACHTRAG zur Kartoffelsuppe:

"Mama, wann machst du wieder deine Kartoffelsuppe?"
"Sie schmeckt euch nicht?", frage ich entsetzt.
Drei Köpfe schütteln sich.
"Ich muss zugeben, mir auch nicht", meinte ich schließlich.

Sie war total einfach in der Herstellung, aber irgendwie nicht so wie ich Kartoffelsuppe normalerweise kenne. Lag vielleicht auch daran, dass ich statt Speck Hähnchenbrust angebraten habe... Ich probiere sie noch mal, vielleicht wird sie ja besser!

Bisherige Punkte der Kinderjury: 2/10

Dienstag, 16. Oktober 2012

K wie Kinderküchen-Rezept-Blog Parade

Ein erfolgreiches Kinderküchenjahr neigt sich dem Ende. Mit dem Kinderküchen-ABC hat alles angefangen - und ja, es wird auch damit enden. Trotzdem wird es Zeit für etwas Neues. Deshalb startet in dieser Woche die Kinderküchen-Rezept-Blog Parade. In den nächsten 20 Wochen werde ich aus meinem Rezeptbuchbestand (und der ist wahnsinnig angewachsen in den letzten Jahren) jede Woche ein neues Rezept ausprobieren.


Warum neue Rezepte ausprobieren?

Neue Rezepte ausprobieren? Das kann eigentlich nur nach hinten los gehen. Bei fünf unterschiedlichen Geschmäckern, hat ständig irgendwer etwas auszusetzen an Mutters Kochkünsten. Dem Einen ist zu viel Grün im Essen, dem anderen fehlt das tierische Eiweiß, Kind zwei hätte lieber Nudeln und Kind drei sieben Tage in der Woche Pizza.

Neuer Geschmack, neues Geschmackserlebnis!

Das geht natürlich nicht - also, gehen tuts schon, ist aber nicht unbedingt anspruchsvoll und geschmackserweiternd. Deshalb wird die Kinderküche um ein paar Rezepte erweitert. Und weil ich für mein neues Buchprojekt "Krisenerprobt und Lecker - Kinderrezepte, die gut ankommen", Rezepte von Eltern für Eltern sammle, ist die Kinderküche genau die richtige Plattform dafür.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Wie jetzt? Geschenke? Na klar. Ich habe etwas zu verschenken. In den nächsten Wochen will ich sammeln und zusammen mit meinen Kindern (8 Jahre, 5 Jahre, 4 Jahre) die gesammelten Werke ausprobieren. Wer ein tolles Rezept weiß, welches bei den lieben Kleinen gut ankommt, der darf sich gern bei mir melden. Egal, ob unten im Kommentarfeld oder lieber per E-Mail. Unter allen Rezeptideen, die bei mir eingehen, werden wir (also, vor allem meine Kinder) die besten DREI mit einem kleinen Geschenk prämieren.

Die Gewinner und alle Einsender, deren Rezepte im Buch erscheinen, gibt es das Buch mit allen krisenerprobten Kinder- und Familienrezepten als kleines Dankeschön. 

Montag, 15. Oktober 2012

G wie Grüne Tomaten

Ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass sich die grüne Blässe meiner Tomaten jemals in ein sattes Rot verwandelt. Darum habe ich sie heute auch geerntet. Nun habe ich allerdings fünf Kilo grüne Tomaten hier herumstehen...

Was macht man aus den Dingern, außer, dass sie die Hauptrolle in einem gleichnamigen Film spielen könnten. Jemand ne Idee? Marmelade, Chutney oder sonstiges? Habe für alle Anregungen ein offenes Ohr.

Falls ich die Dinger doch nur noch entsorgen kann, schreib ich vorsichtshalber schon mal ein Drehbuch und schicke es an Hollywood. Titel des Film: Grüne Tomaten - Die Angst vor der Mülltonne.

Angeregt durch die Kochbuchchallange vom Blog "Mein erfolgreiches kleines Familienunternehmen" habe ich ein Rezept gefunden, welches Grüne Tomaten verarbeitet... Sehr gut! Hier ist es zum Nachlesen.

Montag, 8. Oktober 2012

Kinder lernen durch Bewegung






H wie Herbstferien

Es sind Herbstferien in NRW und wir sind unsere Kinder los... ähm, haben unsere Kinder in den Urlaub zu Oma, Opa, Tante und Onkel geschickt (aus rein pädagogischen Gründen versteht sich!)

Deshalb konnten wir uns gestern auf unsere Drahtesel schwingen und ganz entspannt durch die Weltgeschichte tingeln. Unser Weg endete bei McDonald's - wegen Kaffee und Eis.

Meine Güte, was habe ich die Kinder vermisst an diesem Nachmittag. Es ist ja soooo still, wenn sie nicht da sind. Es ist sooooo langweilig, wenn man nicht den Einen ständig ermahnen muss, nicht mit den Fingern im Eis herumzustochern oder dem Anderen erklärt, dass er eine Magen-Darm-Infektion bekommt, wenn er die Fensterscheiben ableckt...

Ohne Kinder ist es sooooo EINSAM.

Aus dem Grund habe ich mich doppelt gefreut, als die Familie rechts neben uns am Tisch mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatte. Die Mutter wirkte leicht genervt, als ihr pubertierender Sohn sein Getränk verschüttete und dieses mit seinem Ärmel versuchte aufzuwischen. Die beiden anderen Kinder stritten sich lautstark, wer denn nun das größere Eis hatte.

Am Nebentisch links von uns, filmte eine junge Mutter ihren Sprössling, wie er einen 6-er Pack Nuggets verspeiste...

Hoffentlich ist die Woche bald herum. Dann kommen unsere Kinder endlich wieder und wir freuen uns bis zu den nächsten Ferien, dass sie dann wieder eine Woche in den Urlaub fahren.

Bis dahin, eine schöne Woche.

Freitag, 5. Oktober 2012

B wie Blätter fallen von den Bäumen

Jetzt ist es soweit: Die ersten Blätter fallen von den Bäumen. Es ist Herbst. Mit großen Schritten nähern wir uns der Jahreszeit, die ich persönlich am wenigsten mag... (bis auf die Tatsache, dass Basteln jetzt endlich wieder Spaß macht) Während im Sommer die Türen nach draußen ständig auf waren und unsere Terrasse zum Wohnzimmer wurde, mache ich die besagten Türen nun nur noch auf, damit die Kinder in den Garten können.

ro18ger  / pixelio.de


Deshalb habe ich auch nicht sofort mitbekommen, dass die Kids gestern 'Herbstwind' spielten, um unseren Kletterbaum vom Laub zu befreien. Erst, als ich kurz nach dem Rechten sehen wollte, sah ich unser Mittelkind im Baum sitzen. Er rüttelte und schüttelte, die anderen Kinder feuerten ihn an, zwei stocherten mit ihren Plastikschaufeln im Geäst und ein Anderer harkte das gefallene Gut vom Rasen.

"Was macht ihr da?", fragte ich.
"Wir wollen, dass es früher Winter wird", kam promt von einem Kind.
"Wir wollen einen großen Haufen machen, damit wir da rein springen können", meinte meine Große.

Vor meinem inneren Auge sah ich die Kinder schon auf dem Balkon stehen, wie sie einer nach dem anderen vom Vordach in den Laubhaufen sprangen...

Lieber nicht, dachte ich mir und schrieb auf meinen Erinnerungszettel: Laubsäcke besorgen!

Donnerstag, 4. Oktober 2012

A wie Anders als geplant...

Was habe ich mich heute Vormittag geärgert, dass ich keinen Babysitter für den Nachmittag bekommen habe. Ich wäre liebend gern zur Lesung ins Literaturhotel gegangen, zu der Claus Karst mich eingeladen hat. Leider kam es wie immer anders...

So hatte unser Babysitter wohl schon eine Ahnung, ein Bauchgefühl oder ähnliche Befürchtungen, denn er konnte nicht.

Seit meine Große aus der Schule kam, weiß ich auch warum: Mit leichter Blässe rund um die Nasenregion, klagte sie über Magenschmerzen. Damit das Gesagte für mich als Erziehungsperson auch wirklich deutlich wurde, hatte sich der Bauch überlegt, ein durchschlagendes Argument vorzubringen. Im Klartext - ich brauchte eine neue Hosen, neue Socken und einen Eimer mit Wischwasser.

Nur, um das klarzustellen: Mittlerweile glaube ich dem Bauch meiner Tochter! Leider, glaubt mir ihr Bauch das nicht.

B wie Bildungs- und Teilhabepaket - Was viele nicht wissen.


Dienstag Nachmittag bekam ich einen Anruf vom Märkischen Kreis, über den ich mich sehr wunderte.


MK: Guten Tag. Ich sehe gerade, dass Sie für Ihre Tochter das Schulbasispaket* beantragt haben. Ich wollte Ihnen nur kurz Bescheid geben, dass ich Ihnen die 70 Euro auf Ihr Konto überwiesen habe. Die restlichen 30 Euro kommen dann zum 01. Februar 2013.

Ich: Ähm, das klingt gut. Danke. (Spätestens beim Blick auf unseren Kontoauszug, hätte ich das bemerkt. Aber gut, dass Sie mich angerufen haben ...) 

MK: Sie haben noch zwei andere Kinder.

Ich: Ja.

MK: Bisher haben Sie vom Bildungs- und Teilhabepaket noch keine Leistungen in Anspruch genommen. Ich wollte Sie darüber in Kenntnis setzen, dass Sie die Förderungen Ihrer Kinder, die Kita-Ausflüge und das Mittagessen Ihrer Kinder für die letzten vier Jahre rückwürkend geltend machen können.

Ich: Wirklich? Davon weiß ich ja gar nichts.

MK: Mitgliedsbeiträge der Musikschule, von Sportvereinen, Pekip-Kursen oder Schwimmkursen können Sie bei mir einreichen.

Ich: Großartig. Für die letzten VIER Jahre? (Ich war leicht irritiert)

MK: Genau. Viele wissen das gar nicht, deshalb werden die Leistungen so selten in Anspruch genommen. Schicken Sie mir einfach die Rechnungen oder Kontoauszüge, dann erstatte ich Ihnen das Geld.

* Schulbasispaket: Eine Leistung innerhalb des Bildungs- und Teilhabepakets der Bundesregierung für Schulanfänger. Kinder, dessen Eltern ALG-II-Empfänger, Wohngeld- oder Kinderzuschlagberechtigt sind erhalten dieses Paket.

Was ist das Bildungs- und Teilhabepaket?

Im Jahr 2011 erblickte das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung das Licht der Welt. Die darin enthaltenden Leistungen sollen Kindern aus einkommensschwachen Haushalten eine geleichberechtigte Chance bieten. Zu den Berechtigten gehören auch Familien, die Wohngeld (bei Eigenheimbesitzern: Lastenausgleich!) beziehen oder Kinderzuschlagberechtigt sind. Insgesamt profitieren knapp 2,5 Millionen Kinder von diesen Zahlungen. Leider wissen es nur zu wenige.

Das Paket beinhaltet neben dem Schulbasispaket für die Grundausstattung der Schüler, die tatsächlichen Kosten für Schulausflüge und Klassenfahrten. Auch das warme Mittagessen wird bezuschusst. Darüber hinaus hat jedes Kind einen Anspruch auf einen personengebundenen 120 Euro-Gutschein für außerschulische Veranstaltungen. Musikschule, Sportverein oder Reiten kann den Kindern so ermöglicht werden.

Ratgeber zum Schulanfang
Was viele nicht wissen: Der Anspruch verfällt nicht etwa, sondern wird bis zu vier Jahre rückwirkend erstattet. Dafür sollten Sie einfach die Abrechnungen an den für Sie zuständigen Kreis schicken. ALG-II-Empfänger wenden sich an Ihr Jobcenter, dort bekommen Sie auch Anträge und genauere Informationen.


Weitere Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket habe ich für Sie in meinem Ratgeber zum Schulanfang festgehalten. Hier bekommen Sie auch hilfreiche Tipps und Tricks, wie Sie bei der Einschulung Kosten sparen können.

"Endlich ein Schulkind" - Ratgeber zum Schulanfang erhalten Sie für 2,98 € als eBook bei Amazon.de

Dienstag, 2. Oktober 2012

H wie Herbstzeit ist Bastel-Zeit

Na, wer ist das wohl???
Endlich ist wieder Herbst! Nicht, dass ich mir die grauen, verregneten Tage sehnlichst herbei wünsche, aber im Herbst macht das Basteln wieder Spaß.

Deshalb war die ganze Familie beim Sonntagsausflug fleißig: Drei Tüten voll Kastanien warteten nun auf ihren Einsatz!!! Die Einsatzmöglichkeiten sind bekanntlich groß. Bevor aus den runden Früchten nun allerdings Spinnen, Katzen und sonstiges Getier wird, haben unsere Drei erst einmal ihrer Fantasie freien Lauf gelassen.
Und, da sage noch mal einer, Wii spielen, macht dumm...

Weitere Ideen zum Basteln mit Kastanien:

Feen, Gnome, Fabelwesen

Klassische Kastanientiere

Kastanien-Wurfspiel für windige Herbsttage

Allen Bastelfreunden wünsche ich eine schöne, kreative Zeit!!!




Montag, 24. September 2012

G wie bundesweite Woche der MütterGesundheit

Ab dem 24. September startet die jährliche bundesweite Woche zur Müttergesundheit. Laut Studien des Müttergenesungswerkes sind mehr als 2,1 Millionen Mütter kurbedürftig.
Bereits ab dem 1. September läuft in den unterschiedlichen Beratungsstellen des Müttergenesungswerks, der AWO und Caritas ein Programm zu Informations- und Beratungsoffensive. 

Mütter (und natürlich auch Väter), die gesundheitlich angeschlagen auf dem Zahnfleisch gehen, können sich jetzt Rat einholen. Hier können Sie sich vor Ort nicht nur über verschiedene Einrichtungen informieren, sondern bekommen auch Hilfestellung beim Ausfüllen Ihrer Anträge.



Zum Ende des Jahres 2012 wird mein neuer Ratgeber "Herr Docktor, ich brauche eine Kur" erscheinen. Passend zum Thema gebe ich Ihnen darin wertvolle Tipps und Ratschläge, wie eine Kur zu beantragen ist und wie Sie Selbige dann auch unbeschwert genießen können.

Kurze Leseprobe aus dem Buch:

Aus dem Tagebuch einer gestressten Mutter: Tag 1

Wie ein wild gewordenes Kaninchen, laufe ich hektisch durch die Wohnung. Nur noch 15 Minuten bis zum Countdown. Aber es gibt noch so viel zu tun. Ich habe es wieder einmal nicht geschafft den Frühstückstisch abzuräumen. Schokoladenverschmierte Messer liegen dort neben verkrümelten Tischunterlagen. Den Käse habe ich heute morgen schon in den Kühlschrank gelegt, aber als ich zu den Tellern greifen wollte, klingelte es an der Tür. Die Post - wer auch sonst, kommt zu so früher Stunde bei uns vorbei?

Die Tür ging auf und ein freundlicher Herr von der Unfallhilfe stand mit einem Stapel Papier in seiner grell leuchtend orangen Jacke vor meiner Tür. Mein Entsetzen kann ihm nicht entgangen sein, nichtsdestotrotz begann er seinen auswendig gelernten Text herunter zu leiern. Für Proteste und Einwände meinerseits blieb in den kurzen Pausen, die er zum Luftholen brauchte, nicht viel Zeit. Um ihm einfach die Tür vor der Nase zuzuschlagen, bin ich zu gut erzogen. So blieb mir nichts anderes übrig, als freundlich zu nicken und zwischendurch betrübt den Kopf zu schütteln und darauf zu hoffen, dass er seinen Monolog bald beendete.

Er hatte den Fuß in der Tür und den Stift schon zur Unterschrift bereit, als ich aus dem Nebenzimmer ein vertrautes Geräusch von splitterndem Geschirr und Kleinkindgeschrei hörte. Das war die Aufforderung meines Sohnes, dem freundlichen Samariter doch endlich in die Schranken zu weisen!

Warum nur habe ich den Tisch noch nicht abgeräumt? Aber der ist nun erst einmal egal, denn es wartete ein in Kaffee getränktes Kind jammernd auf frische, trockene und nach Ariel-Sensitiv duftende Sachen. Außerdem schrie mein Fußboden nach dem Schrubber und nach Mr. P. - Der macht alles wieder rein!

Ein kurzer Blick zur Uhr mahnte mich zur Eile, denn in Kürze würden hier zwei lärmende Kindergartenkinder ankommen, die essen, spielen und basteln wollen. Und das am besten GLEICHZEITIG. Gut, also schnell ins Bad und den kleinen Schreihals frisch gemacht.
Bis die nassen Sachen endlich ausgezogen sind, klingelt es schon wieder. Diesmal war es das Telefon. "Nein, ich möchte keinen Wein kaufen!" höre ich meine Stimme sagen. "Sparen sie sich ihre Mühe, ich brauche NICHTS. Nein, auch keine Supersonderangebote! Wiiieeederhööören!!!" Ich hatte den Hörer gerade aufgelegt, als es erneut klingelte. Ein Blick aufs Display verriet mir, es war meine Mutter!

"Ach, du, ja eigentlich habe ich keine Zeit... Wie? Mit wem ich so lange quatsche? Ich bin voll im Stress. Nimm doch selber deine Pillen, ich bin nicht überfordert..." Aufgelegt!
Es ist doch immer das Gleiche. Kaum erwischt sie mich in einer hektischen Situation, bin ich ihrer Meinung nach total überfordert. Ich bin nicht überfordert! Mein Vormittag ist einfach nur zu kurz!!!

Wo war ich? Ah, der Kleine sitzt ja immer noch nackig im Bad und wartet auf seine frischen Sachen. (Stöhn) Die habe ich jetzt im Kinderzimmer liegen lassen, weil mich der Anruf meiner Mutter total abgelenkt hat. Als ich das Badezimmer betrete, lachen mich zwei verschmitzte Augen an. Den Rest kann ich nicht mehr erkennen, weil dieser unter einer dicken Schicht Wundschutzcreme verschwunden ist...
Vielleicht sollte ich diesen Tag noch einmal beginnen?! Nein, zu spät. Gerade kommt meine Rasselbande vorgefahren. Der Wahnsinn geht in die nächste Runde.


Von den Beschwerden zur Kur

Haben Sie sich erkannt? In der Hektik des Alltags, neben Windeln wechseln, Essen kochen und Berge von Wäsche sortieren, kommt eins meistens zu kurz: Die eigene Gesundheit. Immer bereit für andere, stets auf dem Sprung oder hin und her gerissen zwischen Familie und Beruf, leiden viele Frauen unter körperlichen Beschwerden. Der Gang zum Arzt wird in der Regel nach hinten verschoben, denn die kindlichen Arzttermine füllen den Kalender schon von allein. Gegen die dröhnenden Kopfschmerzen am Morgen wird eben schnell eine Tablette eingeworfen und mit der täglichen Ration Kaffee hinunter gespült. Die Rückenschmerzen werden ignoriert, die andauernde Überempfindlichkeit auf die durchwachten Nächte geschoben.
Mütter und Väter sind zunehmend dem Stress von Familie, Beruf oder durch die Pflege von hilfsbedürftigen Angehörigen ausgesetzt. In einem Haushalt mit kleinen Kindern geht es häufig drunter und drüber. Erziehung ist erwiesenermaßen kein Kinderspiel, sondern fordert tagtäglich einen enormen Aufwand an Kraft und Nerven. Die Folgen sind körperliche und seelische Beschwerden. Geht es Mama und Papa nicht gut, werden auch die Kinder dadurch krank.
Nur wer seine eigenen Ressourcen regelmäßig wieder auffüllt, wird dauerhaft dem Stress gewachsen sein. Der Antrag auf eine Mutter-Kind/Vater-Kind-Kur kann Ihnen helfen, dem Alltag gestärkt entgegen zu treten, neue Kräfte zu mobilisieren sowie durch hilfreiche Anregungen sensibel auf Ihren Körper zu hören.

Zu den häufigsten Beschwerden zählen Erkrankungen des Bewegungsapparats, psychosomatische Beschwerden sowie Atemwegserkrankungen und Adipositas. Nachfolgend habe ich eine kleine Liste erarbeitet, welche die häufigsten Leiden auf einem Blick präsentiert (Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!):

Erkrankung des Bewegungsapparates:
Muskel-Skelett-Erkrankungen, Verspannungen im Nackenbereich
orthopädische Erkrankungen, Rückenschmerzen, Ischias
Arthrose
Rheuma

Haut- und Atemwegserkrankungen:
Asthma
Infektanfälligkeit
Lungenentzündung
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Neurodermitis

(Psycho-)somatische Erkrankungen:
Migräne / Kopfschmerzen
Magen-Darm Erkrankungen, Erbrechen, Durchfall
Menstruelle Störungen
Hauterkrankungen/ Juckreiz

Psychovegetative Erkrankungen:
Depressive Verstimmung / Erschöpfung/ Burn out-Syndrom
Angststörungen
Schlafstörung


Ernährungsbedingte Störungen:
Essstörungen (Anorexie, Bulimie)
Adipositas
Diabetes

Stoffwechselerkrankungen

Gynäkologische Erkrankungen

Erkrankungen des Herz-/Kreislauf System
Bluthochdruck (Hypertonie)
Thrombose
Krampfadern

Beschwerden bei Kindern:
Einnässen (Enuresis)
Persönlichkeitsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten
Entwicklungsverzögerung/-störung im Kindesalter
ADS/ ADHS
körperliche und/ oder geistige Behinderungen

Samstag, 22. September 2012

M wie Mama ist krank... geht das überhaupt?

Wenn eins wirklich nicht geht, dann, dass Mama krank feiert. Wer soll denn die Rotznasen der lieben Kleinen abwischen, wer für Apfelsaft-Nachschub sorgen und wer den kleinen Stinkern den Hintern... gut, lassen wir das.

Heute Nacht kam es über mich: Zuerst der Schüttelfrost, dann eine verstopfte Nase, dazu noch ein ordentlicher Husten. Im Laufe des Tages haben meine Glieder und mein Kopf beschlossen zu schmerzen. Ich fühle mich hundeelend. Dabei hat der Herbst doch gerade erst angefangen. Bäh...

Blauer Himmel und 26°C wären jetzt Spitze!


Ich hätte gern wieder Sommer :-((((


Dienstag, 11. September 2012

T wie terroistische Und-ergrundorganisation

Nun habe ich es also fast geschafft! Mein Ratgeber "Endlich ein Schulkind" liegt schon im Geburtskanal. Er will endlich hinaus. Wenn da nicht die terroristische Und-ergrundorganisation UND ihr Unwesen treiben würde...

Still und heimlich hat sich die Und-Organisation in die Untiefen meines Rechners geschmuggelt. Alle Bindewörter meines Ratgebers wurden in UNDs verwandelt... Klar, dass der behandelnde Buchkritiker die Geburt aufhalten will. Die Presswehen wegatmend, geht es den UNDs an den Kragen. Sie werden gepackt und (huch, da war wieder eins) dem Ratgeber verwiesen... ich meine... durch Alternativen ersetzt!

Hoffentlich sind nach der Behandlung die Wehen nicht ganz weg, damit die Geburt nicht noch künstlich eingeleitet werden muss...

Freitag, 7. September 2012

M wie Marokkanische Küche als Bezahlung

Und wieder einmal rächt sich mein vorlautes Mundwerk! Dabei müsste ich doch in meinem Alter endlich gelernt haben, erst nachzudenken und dann zu reden.

Der Sachverhalt ist einfach und schnell erklärt: Da ich zwar der deutschen Sprache mächtig, dennoch in punkto Satzzeichen, Rechtschreibung und vor allem druckbarem Design nicht ganz so bewandert bin, habe ich mir jemanden ins Boot geholt, der meinen Einschulungsratgeber lektoriert. Seeeehr langer Satz, kurzer Sinn. Weil dieser jemand für einen Stundenlohn von Nullkomma-Nix gearbeitet hat, wollte ich ihm eine kleine Freude machen. Diese 'Freude' soll ein Abendessen werden - marokkanisch, mit Portugiesischem Rotwein in illustrer Runde mit Mann, Frau und Freunden.

Toller Tausch: Buchlektorat gegen Abendessen


Nicht, dass ich mich in der marokkanischen Küche auskennen würde - ich kann gutbürgerlich, aber danach hört es dann auch schon auf. Also habe ich mir aus der Kochbuch-Bibliothek meines Nachbarn ein schön bebildertes Büchlein mit diversen marokkanischen Rezepten ausgeliehen.

"Oh Gott, was habe ich mir da angetan!" schoss der Gedankenblitz durch mein Hirn. (Hat schon mal jemand in ein marokkanisches Kochbuch geguckt???)

Aber, ich bin ja hartnäckig und vor allem experimentierfreudig. Also, gibt es heute marokkanische Küche! Ich hoffe, meine Gäste sind genauso experimentierfreudig wie ich... :-))))))

Freitag, 31. August 2012

U wie Ungeduld ist ein schnelles Pferd

Ungeduld ist ein schnelles Pferd, aber ein schlechter Reiter.
(serbisches Sprichwort)


"Wie wahr, wie wahr," dachte mein Kopf, als ihm dieses serbische Sprichwort in den Sinn kam. Von der Ungeduld getrieben, hätte ich meinen Einschulungsratgeber lieber gestern als morgen auf die vielen Vorschuleltern losgelassen, sie beglückt mit der lieblichen Lektüre eines Ratgebers über die Einschulung und die Tücken der täglichen Hausaufgabenstreitigkeiten.

Allerdings mahnte mich mein Verstand, dieses schnelle Pferd im Stall zu lassen. Es ist noch nicht soweit. Das Manuskript liegt im Lektorat, die Form muss noch ein wenig aufgehübscht werden, bevor mein Ratgeber das Licht der großen weiten Welt erblicken kann.

Der Ratgeber für Eltern von Vorschulkindern und Schulanfängern
Ich scharre mit den Füßen, wohlwissend, dass mein Verstand Recht hat! Also heißt es warten.

Mittwoch, 29. August 2012

L wie Love



Da lässt man einmal sein Kind mit dem Fotoapparat spielen und heraus kommt etwas Wunderschönes!

Dienstag, 28. August 2012

U wie Unnützes Wissen

Was habe ich heute morgen in der Zeitung meines Vertrauens gelesen? Angelina Jolie und Brad Pitt waren mit vier ihrer sechs Kinder in einem überfüllten Restaurant und haben fünf Pizzen bestellt!



Wer will denn so etwas wissen? Dann könnte ich ja auch schreiben, dass mein Mittelkind ins Bett gemacht hat, weil er davon träumte in der Badewanne zu sitzen...

Wenn die von der 'Yello press'-Redaktion wenigstens die Zutaten der 'Brangelina'-Pizzen   beschrieben hätten, wüsste ich, was ich meinen Kindern heute zum Mittagessen anbieten könnte!

Schreibt mir eure Meinung