Mittwoch, 28. Oktober 2009

Wieso ist die Gardine schon wieder zu?

Heute ist wieder Waschtag! Endlich können die alten Klamotten vom Leibe gerissen und in der Waschtonne auf dem Balkon eingeweicht werden. Schnell noch die Gardine zu, damit auch niemand mitbekommt, dass wir jetzt nackig durch die Wohnung laufen...

Oh, Männerbesuch in der Damen - WG!? Die Gardine ist schon wieder zugezogen. Na, was das wohl bedeutet? Da hat bestimmt die Mutter Besuch von ihrem jugendlichem Liebhaber und möchte nicht die gesamte Nachbarschaft daran teilhaben lassen... Es kann nur ein Liebhaber sein!!!

Ah, heute ist Wellness angesagt: Gurkenmaske, Olivenölpeeling, Ei im Haar. Klar, dass sieht nicht schön aus! Wir wollen ja den Nachbarn nicht den Abend verderben, deshalb schnell die Gardine zu und alle können den Tag in Ruhe ausklingen lassen.

Einen wunderschönen Abend und auf gute Nachbarschaft!!! (Achten sie auf versteckte Kameras hinter halb geschlossenen Gardinen, es könnte sie jemand beobachten.)

Sonntag, 18. Oktober 2009

Sonntag ist Familientag

Heute ist Sonntag. Wir gehen gleich zu Oma und Opa, das wird schön, denn dann haben wir auch ein wenig Zeit. Oma und Opa sind die besten Spielkameraden für unsere Kurzen.

Einen schönen Nachmittag an alle!

Freitag, 16. Oktober 2009

Sie sind im Bett!!!

Sind die Kinder im Bett beginnt der ganz normale Wahnsinn: Haushalt in Ordnung bringen, Küche aufräumen und Chaos beseitigen. Jetzt werden Telefonate geführt, Bücher gelesen oder im Netz gesurft. Endlich Feierabend mit all seinen guten und, na ja was das Aufräumen betrifft, auch weniger guten Seiten.
Jetzt beginnt für mich die Arbeit erst richtig, denn erst am Abend, wenn die Kleinen schlafen, habe ich Zeit zum Arbeiten (wenn man das Arbeiten nennen kann). Ich bilde mich weiter und lerne, um mir meinen Traum zu erfüllen: Das Schreiben.
Vergleichbar mit einem Neugeborenem, ganz klein, zart und zerbrechlich, so liegt die Schreiberei in meiner Hand. Ganz langsam entwickelt sich was, die ersten Sätze auf dem Papier, die vorher nur im Kopf herum schwirrten, doch nun sichtbar für alle Anwesenden. Die ersten Erfolge, ein Lächeln im Gesicht meines Gegenüber, wenn ich ihn mit hinein ziehe, in meine Arbeit.
Ein Projekt, welches immer neuen Entwicklungsschritten ausgesetzt ist und letztlich wie ein Baby ein Platz im Leben eingenommen hat.
Es geht vor und zurück, manchmal geht es gut, dann möchte ich schreien. Die Realität: Die Angst vor dem weißen Blatt Papier und vor dem Stehenbleiben...

Ein wunderschönes und erholsames Wochenende.

Montag, 12. Oktober 2009

Wir winken uns zu...

Wie froh bin ich über die Tatsache, dass für meine beiden Großen heute der Kindergarten wieder angefangen hat. Nach einer Woche Krankenbett, Fieber, schlechter Laune und einer höchst unausgeglichenen Mama beginnt ab heute für mich wieder das normale Leben.

Auf einen guten und erfolgreichen Start in die Woche...

Dienstag, 6. Oktober 2009

Sie schlugen und sie vertrugen sich

Ich frage mich, warum wir jeden Tag streiten müssen. Sie provoziert und ich lasse mich provozieren. Es ist ein ewiger Kreislauf, es passiert jeden Tag! Ich will sie nicht verletzen, aber meine Worte tun ihn weh, so wie ihre Worte mir weh tun.

Müssen Mütter mit ihren Töchtern streiten? Gehört das zum Leben dazu? Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mit meiner Mutter immer wieder neu im Konflikt lag.

Es liegt auch an mir, ganz oft liegt es an mir...

Sonntag, 4. Oktober 2009

Ein Traum in Rosa - Mädchenherzen schlagen höher

Und dann sagte meine Oma immer zu mir: "Und wenn du zehn Kinder hast, keines gleicht dem Anderen!" Na ja, wo sie recht hatte.

Unser Hauptgewinn trägt rosafarbende Kleider, lackiert sich mit ihrer Freundin (beide, wohlgemerkt, erst 5 Jahre alt!!!) die Fingernägel und zickt den lieben langen Tag vor sich hin. Ich selber bin Einzelkind, war überhaupt nicht verwöhnt und hasse bis heute ROSA. Woran liegt das nur, dass kleine Mädchen dem Rosa-Wahn verfallen, nichts mehr tragen, was nur eine Nuance dunkler ist als eine zarte Rosenblüte und schwarz generell als Jungenfarbe abstempeln.
Ich muss immer wieder feststellen, dass die Stil- und Typenberatung im Kindergarten keine allzu großen Freiräume für den eigenen Geschmack lässt. Auf Gruppenbildern ist es mitunter sehr schwer, sein eigenes Kind in der Rosa-Flut zu erkennen. Trägt man zum Beispiel dunkelblau, wird man bereits im Kindergarten gemobbt und darf im Sandkasten nicht neben der Stil-ikone spielen!

So wunderte es mich auch nicht, als meine Tochter ihre neue Jeans, sehr hübsch verziert mit Ziernähten in ROSA und einem Glitzerherz auf der Po-Tasche, frustriert in die Ecke wirft und mich entgeistert anguckt: "Die ist SCHWARZ!" Das war ihre Feststellung, stimmte jedoch nicht, denn die Hosen war dunkelblau. Das brauchte ich ihr gar nicht zu sagen, denn die kleine Große schüttelte energisch den Kopf und behauptete weiterhin, die Jeans sei schwarz und das könne sie ja wohl nicht tragen. "Das ist `ne Jungenfarbe!" Basta. Somit ist das Gespräch gelaufen und ich durfte die Hosen wieder einpacken. Glücklicherweise habe ich Kassenzettel aufgehoben!

Ich werde von meinem eigenen Geschmack absehen und wieder die rosa Einheitskleidung kaufen, damit meine Tochter glücklich ist mir der doppelte Weg ins Geschäft erspart bleibt...

Samstag, 3. Oktober 2009

Heute ist Tag der Deutschen Einheit!

Herzlichen Glückwunsch an alle Ost-West-Einheiten, die heute ihren persönlichen Einheitstag feiern. Was wären wir nur ohne diesen Tag? Mein Mann und ich, wir wären nicht verheiratet und wir hätten unsere drei Süßen nicht! Also, denk ich gar nicht mehr darüber nach, was wäre wenn, sondern freue mich einfach und genieße den Tag.

Freitag, 2. Oktober 2009

Kinder sind unermüdlich

Es regnet nun schon seit Tagen bei uns. Langsam habe ich das graue Wetter satt! Ich bin müde, ganz langsam und bekomme bei der ersten grauen Regenwolke einen Anflug von Kopfschmerz... Doch all das stört meine drei Zuckerschnuten herzlich wenig, denn die haben genug Energie, um ein Windrad am Laufen zu halten...
Besagte Zuckerschnuten rennen, springen, hüpfen und schreien nun den halben Tag, während Mutter lieber irgendwo mit einem guten Buch und einem heißen Tee auf dem Sofa faulenzen würde. KEINE GNADE!!! Denn sie wollen raus, auf den Spielplatz, wollen toben und durch die Fützen springen bis ihnen das dreckige Regenwasser die Kleidung durchweicht.
Quiekende, vor Freude juchzende Kleinkinder im Regen erregen meist die Aufmerksamkeit der Passanten, die mit Regenschirm und in dicke Jacken eingehüllt vorbei schleichen und mit einem Lächeln auf den Lippen weiter ihres Weges ziehen.
Und wenn sie so richtig nass sind und ihnen die Nase läuft und die kleinen zarten Finger ganz kalt werden, dann geht es zurück nach Hause, wo sie sich mit einem warmen Kakao in eine dicke Decke hüllen.

Und wenn Mutter dann ihre kleine Bande, friedlich ihren Kakao schlürfen sieht, wie sie so da sitzen in ihrer warmen Kuscheldecke, dann geht ihr das Herz auf und die Kopfschmerzen sind auch wie weggeblasen...

Einen fröhlichen verregneten Nachmittag noch!

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Mein Ego meldet sich zu Wort


Jetzt bin ich dran!

Fünf Jahre war ich nun Mutter, Hausfrau und Eheweib. Nicht, dass das nicht genug wäre und ich damit nicht ausgelastet wäre...
Mehr als AUSGELASTET bin ich seit dieser Zeit, denn wir haben drei niedliche kleine Zuckerschnuten in die Welt gesetzt, die mittlerweile beginnen sich eine eigene Meinung zu bilden...
Kinder sind toll!!! Ich liebe meine DREI soooo sehr. Und jetzt kommt das ABER: Aber ich habe fast 10 Jahre nach der Schule (Hilfe, so lang ist das schon wieder her...) das Schreiben WIEDER entdeckt und nun kann ich gar nicht mehr genug davon bekommen...

So, und deshalb bin ich jetzt hier.
Herzlich willkommen, Sandra-Maria! Schön, dass du dabei bist.
Danke!

Schreibt mir eure Meinung